Dienstag, 15. Mai 2018

Rezension zu "Never Never"

Titel: Never Never
Autorin: Colleen Hoover, Tarryn Fisher
Verlag: dtv
Erschienen am: 09.03.18
Seitenzahl: 416 Seiten, broschiert
Preis: 14,95 Euro
E-Book: 12,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
Hier zu kaufen:
dtv
Charlie steht eines Tages mitten in der Schule und weiß plötzlich nichts mehr. Sie kann sich an überhaupt nichts erinnern, wer sie ist, wer ihre Freunde sind. Krampfhaft versucht sie durch den Schultag zu kommen, bis sie auf Silas trifft, der scheinbar ihr Freund ist, oder? Doch auch Silas zieht nur eine Show ab, denn er hat ebenfalls sein Gedächtnis verloren. Gemeinsam versuchen sie rauszufinden, was passiert ist - bis sie plötzlich erneut all ihre Erinnerungen an die letzten Stunden verlieren...
Ich mag die Bücher von Colleen Hoover sehr, ihre Art dramatische Liebegeschichten zu schreiben, die immer etwas besonderes an sich haben, gefällt mir einfach gut. Deswegen war ich auf dieses neuste Werk sehr gespannt.
Der Einstieg gelingt leicht, obwohl man als Leser mitten ins Geschehen geworfen wird. Wir lernen Charlie kennen, die jedoch keine Ahnung hat wer sie ist und sich an nichts mehr erinnert. So beginnt das Buch schon sofort spannend und man möchte unbedingt weiterlesen und rausfinden, was passiert ist.
Die Kapitel sind in unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben, wir begleiten so Charlie und Silas abwechselnd. Als das erste Kapitel von Silas kommt und ich erfuhr, dass er ebenfalls seine Erinnerungen verloren hat, fand ich das Ganze etwas seltsam. Ich dachte zu Beginn Charlie hätte etwas traumatisches erlebt, weswegen sie sich nicht mehr erinnern könne, doch als auch Silas keine Erinnerungen hatte, wurde aus dem Liebesroman plötzlich ein Fantasyroman. Ich fand das Ganze etwas weit hergeholt und konnte mich erstmal schwer darauf einlassen.
Im Laufe des Buches gewöhnte ich mich dran und fieberte mit Charlie und Silas mit, da sie immer nur eine bestimmte Anzahl an Stunden Zeit haben, bis sie ihre Erinnerungen erneut verlieren. Das bringt Spannung in die Geschichte ein und ich habe jederzeit gern weitergelesen.
Die Autorinnen schreiben flüssig und das Buch lässt sich sehr leicht einfach mal weglesen.
Was ich etwas schade fand, war die Auflösung des Ganzen, die für mich irgendwie nicht richtig vorhanden war. Es kam für mich rüber, als hätten die Autorinnen diese Idee des Gedächtnisverlustes gehabt, aber keine wirkliche Idee warum das so sein soll. Das hat mir etwas gefehlt, die Geschichte hatte irgendwie nicht so richtig Hand und Fuß.
Trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht, weil es eine locker leichte Geschichte für einen gemütlichen Abend war.
Eine süße und spannende Geschichte für zwischendurch - nur die Auflösung konnte mich nicht überzeugen.


Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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