Sonntag, 14. Januar 2018

Interview mit R.J. Palacio ("Wunder") & Gewinnspiel


Auf der Frankfurter Buchmesse durfte ich die Autorin von "Wunder" interviewen,

einem
fantastischem Buch, dass mich überhaupt erst zum bloggen brachte. Die Buchverfilmung kommt am 25. Januar 2018 ins Kino und ich freue mich schon drauf!

Ich danke dem dtv Verlag und dem Hanser Verlag an dieser Stelle nochmal für die Möglichkeit, R.J. Palacio treffen zu dürfen!


Ich hoffe euch gefällt das Interview und ganz am Ende habt ihr die Chance ein signiertes Taschenbuch von "Wunder" zu gewinnen!

Das Hardcoverbuch aus dem Hanser Verlag könnt ihr HIER kaufen!
Das Taschenbuch aus dem dtv Verlag könnt ihr HIER kaufen!
Die neue Taschenbuchausgabe aus dem dtv Verlag zum Kinofilm könnt ihr ebenfalls HIER kaufen!





Interview

Ich möchte Ihnen etwas erzählen. Ich blogge jetzt seit 4 Jahren. Vor 4 Jahren Ende September war Ihr Buch der Anlass, dass ich überhaupt mit dem bloggen begonnen habe.
Ich ging damals in eine Schule für Erzieher und wir sollten ein Buchreferat halten, ich durfte für meine Gruppe das Buch „Wunder“ auswählen. Wir habe ein tolles Referat gehalten, wir bekamen alle eine 1 und ich wurde von der Lehrerin besonders wegen meiner differenzierten Meinung zum Buch gelobt. Das ermutigte mich, einen Buchblog zu eröffnen und öfter meine Meinung zu Büchern zu sagen. Außerdem war „Wunder“ für mich so ein Buch, von dem ich mir wünschte, dass alle es lesen würden, damit es mehr Toleranz auf der Welt gibt. Das Buch bekam natürlich volle Punktzahl in meiner allerersten Rezension auf meinem Blog. Für die nachfolgenden Erzieherklassen wurde das Buch als Schullektüre eingeführt.



Also ist es sehr besonders für mich sie zu treffen, nachdem ein Blog nun 4 Jahre schon besteht.


Vielen, vielen Dank! Ich hoffe, ich enttäusche dich nicht!

Neeeein!

Danke, das ist wirklich eine außergewöhnliche Geschichte, das ist unglaublich. Also du bloggst… jede Woche, oder jeden Tag?

Jeden Tag.

Jeden Tag, wow. Also bloggst du jeden Tag über Bücher und schreibst du dann jeden Tag über ein neues Buch oder über ein Kapitel?

Ich schreibe meistens jeden Tag eine Rezension.

Wow, dann liest du ja eine Menge Bücher!

Ja, ich lese schon seitdem ich ein kleines Kind war sehr viel!
Ich würde Ihnen gerne ein paar Fragen stellen, wenn ich darf.

Natürlich!

Wie kamen Sie auf die Idee zum Buch „Wunder“?

Eigentlich war die Szene im Buch, wo Jack erzählt wie es war das erste Mal Auggie zu sehen, eine Szene die auf einer echten Lebenserfahrung beruhte.

Ich war mit meinen beiden Söhnen unterwegs, der jüngste war drei Jahre alt. Wir saßen neben einem kleinen Mädchen, die ein entstelltes Gesicht hatte. Mein kleinster fing dann an zu weinen und in meiner Hast wollte ich einfach nicht, dass sie sieht, dass er weint und so habe ich diese Szene sehr schnell und überstürzt verlassen. Danach fühlte ich mich dann so schlecht deswegen, weil ich dachte, wie eine Mutter die so reagiert aus ihrer Sicht wirken muss. Es musste wirken, als ob ich gegangen wäre, um meinen Sohn davor zu beschützen sie zu sehen. Und so kam ich dazu, drüber nachzudenken wie das sein muss. Wie es sein muss dieses kleine Mädchen zu sein, wie es sein muss ihre Mutter zu sein. Wie es sein muss der Welt jeden Tag gegenüberzutreten, die nicht weiß, wie sie wiederum ihnen gegenüber treten soll. Also habe ich in jener Nacht angefangen zu schreiben, ich habe einfach ein paar Notizzettel geschrieben und es dann frei fließen lassen. So hat das alles geklappt und ich hatte wirklich viel Glück!



Wie haben Sie es geschafft sich so gut in August hinein zu versetzen und auch in die Menschen um ihn herum?


Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund kam Auggie einfach ganz natürlich zu mir. Vielleicht bin ich tief in meinem Herzen ein elfjähriger Junge. Es ging einfach ganz leicht. Als ich Dreizehn war hatte ich Skoliose, eine Verkrümmung der Wirbelsäule. Als ich jung war haben sie mich deswegen in so ein Korsett gesteckt, ein großes, klobiges Korsett, und ich musste es einige Jahre tragen. Also weiß ich vielleicht einfach, wie es ist angestarrt zu werden, ich wusste auf eine Art und Weise, wie es sich anfühlt. Dann konnte ich das Korsett ja irgendwann abnehmen, aber ein Kind wie Auggie kann sein Gesicht nicht abnehmen. Ich denke auch, zu schreiben hat viel damit zu tun, sich in andere hineinzuversetzen. Fast wie ein Schauspieler, der verschiedene Rollen ausprobiert. Wenn ich mich also in Auggie hinein versetzte, habe ich einfach überlegt, wie ich mich fühlen würde. Und so funktionierte es auch mit den anderen Charakteren. Wie musste es zum Beispiel sein in dem Schatten eines Bruders zu leben, der all die Aufmerksamkeit bekommt? 


Wurden Sie selbst als Kind oder Teenager mal so ausgegrenzt wie August?


Ich denke ein bisschen haben wir das alle erfahren müssen, ich meine natürlich nicht so sehr wie August. Aber wir alle haben die Erfahrung machen müssen, wie es ist ausgegrenzt zu werden oder nicht zu der beliebtesten Gruppe dazu zu gehören oder auch von einem Freund hintergangen zu werden. Natürlich habe ich all diese Dinge erlebt. Bedauerlicherweise war ich während des Erwachsenwerdens aber vermutlich auch mal am anderen Ende. Ich wünschte, wenn ich jetzt in meinem Leben zurückschaue, könnte ich sagen, ich war immer wie Summer. Aber wir sind alle ein bisschen wie Jack. Manchmal machen wir Fehler. Ich denke das ist der Grund, warum ich über Jack und Julian auch schreiben wollte, weil ich eben denke, dass Kinder nicht perfekt sind. Sie machen Fehler! Aber die ganze Idee dahinter ist, dass ein einziger Fehler dich nicht ausmacht, du bist dann nicht gleich Julian hoch fünf und bist nicht gleich nie nett. Vielleicht kannst du es wieder wenden und den Kurs ändern. Das ist was ich jedem mitteilen wollte. Nicht einmal Auggie verhält sich im Buch perfekt, er ist auch ein bisschen verwöhnt. Alle haben etwas Angst, alle haben diese Konflikte, manchmal auch moralische. Sie sind eben Kinder, sie experimentieren noch, wer sie sein wollen. Das ist es, worüber ich schreiben wollte.
Was würden Sie Menschen raten, die sich ausgegrenzt fühlen?


Es ist schwer, da einen guten Rat zu geben. Ich schlage Kindern immer vor, dass sie einen Erwachsenen finden, dem sie vertrauen und dem sie sich anvertrauen können. Das ist nicht immer einfach, ich denke sie haben manchmal leider Angst zu ihren Eltern zu gehen, weil sie denken, dass ihre Eltern es nur noch schlimmer machen, wenn diese zum Beispiel den Mobber damit konfrontieren oder es den Lehrern sagen. Ich denke manchmal sind die Erwachsenen, die es gut meinen die schlimmsten. Sie meinen es zwar gut, aber sie tun dann das falsche. Deswegen ist es schwer Kinder dazu zu bringen den Erwachsenen zu vertrauen, dass diese schon wissen werden, was sie tun. Aber was ich Kindern immer sage, die mich sowas fragen ist meistens: Wenn du dich umschaust, ist da immer mindestens ein Erwachsener, der weiß was los ist. Vielleicht ist es ein Lehrer, oder der Lehrer von jemand anderem, vielleicht ist es die Mutter oder der Vater von jedem anderem. Eltern schauen nicht immer nur nach ihrem eigenem Kind. Man sieht auch immer ein bisschen, was bei anderen Kindern los ist und das müsst ihr euch merken. Es ist schwierig einem Kind zu sagen, es solle sich einem Erwachsenen öffnen, aber ich sage ihnen immer, wenn sie gemobbt werden und wenn es wirklich ernst ist, dann müssen sie es jemandem erzählen! Sie stecken da nicht allein drin. Ich denke meistens fühlen sich Kinder damit ganz allein und auf sich selbst gestellt. Das ist also mein bester Rat, den ich geben kann. Vielleicht können sie sich auch einem Freund anvertrauen. Wenn sie keinem Erwachsenen trauen können, dann sollen sie einem Freund vertrauen und vielleicht weiß dieser Freund ja was zu tun ist.



Und andersrum, was würden Sie Menschen sagen wollen, die sich intolerant verhalten?


Alles rächt sich irgendwann! Eines der Dinge, die ich rausgefunden habe ist, dass Kinder - und dass habe ich immer und immer wieder gesehen - die schon früh in ihrem Leben Hindernisse überwinden müssen, die herausgefordert werden, ob sie nun gemobbt werden, ihnen Leid angetan wird, ob sie sonderbar oder streberhaft sind oder einfach Herausforderungen im Leben meistern mussten, diese Kinder enden immer als die coolsten und stärksten Erwachsenen. Wirklich! Und die Mobber, die haben ihren Höhepunkt dann mit 12 Jahren und dann war am Ende alles umsonst, bis sie den Kurs ändern. Ganz im Ernst würde ich Kindern sagen, die sich vielleicht wie Julian verhalten, ob sie verstehen, dass sich Dinge sehr schnell ändern können. Ich denke außerdem, dass Leute nur so tun, als ob sie Mobber sind, weil sie unsicher sind und das ist es, sie müssen einfach ehrlich mit sich selbst sein und einen anderen Weg versuchen. Wenn man erst mal feststeckt, ist es schwer zurückzugehen.


Haben Sie schon Pläne für ein weiteres Jugendbuch?


Ja! Ich habe eine Zeit lang an einem Buch gearbeitet, dass ich nun aber für eine Weile zur Seite legen musste, weil ich jetzt gerade an einer Graphic Novel arbeite. Sie basiert ein bisschen auf „Wunder“ aber auch ein bisschen nicht auf „Wunder“. Hast du das „Julian“ Kapitel gelesen? Julian hat eine Großmutter, die ihre Geschichte erzählt, wie es war, als sie ein kleines Mädchen war. Sie war eine Jüdin, die sich verstecken musste. Darüber schreibe ich eine Graphic Novel, weil ich denke dass wir jetzt in seltsamen Zeiten leben. Ich fühle es, dass Menschen an damals erinnert werden müssen, damit sie erkennen, dass das was kürzlich in der Geschichte passierte nicht dazu führen darf, dass es wieder passiert. Deswegen habe ich mein anderes Buch erst mal auf Eis gelegt und arbeite jetzt gerade ganz schnell an der Graphic Novel.



Gewinnspiel


R.J Palacio war außerdem so nett ein Taschenbuch für euch zu signieren, welches ihr jetzt gewinnen könnt! Ihr solltet das Buch unbedingt lesen, nicht nur weil am 25. Januar der Film dazu in den Kinos kommt, sondern weil das Buch eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist und es eure Sicht der Dinge verändern wird!


Um zu gewinnen kommentiert einfach hier, oder/und unter dem entsprechenden Post auf meiner Facebookseite HIER (somit zwei Lose für jeden möglich) und erzählt mir, ob und wann ihr euch schon mal ausgegrenzt gefühlt habt. Sollte euch das zu persönlich sein, schreibt einfach gern euren Rat an andere, die ausgegrenzt werden.

PS: Bitte behaltet meine Facebookseite im Auge, dort gibt es nächste Woche noch ein signiertes Taschebuch PLUS Kinokarten zu gewinnen!


Teilnahmebedingungen

-Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit Erlaubnis der Eltern, Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
- Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf meinem Blog und meiner Facebookseite genannt zu werden.
- Das Gewinnspiel startet am 14.01.18 und endet am 21.01.18 um 23:59 Uhr.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
- Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
- Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
- Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.
- Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook.

Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Ich mache zwar bei deiner Verlosung nicht mit, aber ich hab sie gerne auf meiner Gewinnspielseite geteilt!

    Ich drücke allen die Daumen :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. Das hatte ich mal zu Schulzeiten. Aber da ich immer einige Freunde hatte, habe ich die anderen einfach links liegen gelassen. Das hat die dann mehr gestört, weil es mich nicht interessiert hat. Ich habe dann eher jene geschützt, die ausgegrenzt wurden.

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  3. Wunder ist mir schon im Buchhandel aufgefallen. Bisher habe ich es nicht gekauft, weil einfach zu viele andere Bücher subben. Das es mit Julia Roberts verfilmt wird, die selber Mama von 2 Jungs ist, finde gut. Auch wenn diese gesund sind, spielt man solche Dramen sicher besser, wenn man weiß wie es ist ein Kind zu haben. Ich bin Mama eines Autisten und ich weiß zum Beispiel wie es ist, wenn alle Mütter mit ihren normalen Kids auf den Soielplatz gehen, ich selber mit meinem Kind nicht hingehen kann, weil ihm die Nähe zu anderen Kindern nicht behagt. Anderes Beispiel: Ich bin schwerhörig und habe mich als Kind in der Wrlt voller hörenden Kindern oft unwohl gefühlt. Ich konnte zum Beispiel nicht ,Stille Post, spielen. War das blöd, wenn man der Verursacher war, wenn ein ganz bekloppter Satz am Ende dabei rauskam. Daher habe ich angefangen zu lesen. Bücher sind Freunde.

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  4. Mein Rat an Menschen, die ausgegrenzt werden ist es sich Hilfe zu suchen. Man sollte sich an eine Vertrauensperson wenden, sei es ein Lehrer, ein Freund oder die Familie und offen über die Situation sprechen.
    Freue mich über das tolle Gewinnspiel und drücke die Daumen. LG Julia M.

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  5. Ich kenne das Problem nur zu gut! Mir erging es in meiner Kindheit und auch Jugend ähnlich .Da ich aus gesundheitkichen Gründen von sportlichen Aktivitäten freigestellt war!
    Da ist es wirklich ratsam sich Hilfe von Freunden und / oder Erwachsenen zu holen und das Problem schnellstmöglich zu lösen !

    Danke , für diese tolle Verlosung !
    Ich folge auf Fb :Brigitte Rothe

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  6. Mein Rat ist es, sich umzuschauen, wer zu einem hält, da es meist nicht alle sind, die sich böse verhalten, sondern eher nur einige und der Rest traut sich nicht, etwas dagegen zu sagen. Aber genau diese Personen können einem Mut machen, nicht alleine dazustehen.
    LG

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  7. Hay,
    ich finde das Thema Ausgrenzung ist besonders schwer, da oft die jenigen die es betrifft nichts dafür können. Klar der Rat "Geh auf andere zu!" ist oft schnell erteilt, aber ich kann gut verstehen, dass manche das nicht tun. Einmal weil sie eventuell zu schüchtern sind oder weil eine bewusste ausgrenzung stattfindet. Ich denke nicht das Ausgrenzung immer gleich böswillig ist, sondern einfach schon passiert weil Freunde eben ihre Cliquen haben und dann gar nicht an die denken, die eben zu keiner dazugehören. Was man gerade da aber versuchen kann ist, vielleicht zu jemanden zu gehen der einem sympatisch erscheint und versuchen so ein Gespräch aufzubauen und vielleicht findet man so seinen Weg in die Clique rein.
    Ich wünsche allen alles Glück.
    Liebste Grüße, Tara

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  8. Hallo,

    vielen Dank für das gute Interview. Eine Rezension pro Tag ist echt viel, das könnte ich nicht schaffen:)

    Ich habe mich auch schon ausgegrenzt gefühlt und kann jedem nur raten: Macht euer eigenes Ding und gebt nichts auf die Meinung anderer. Das ist einfach gesagt aber leicht ist es nie und vor allem ist es das einzigste was hilft.

    Liebe Grüße

    Little Cat

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  9. Ausgegrenzt habe ich mich schon im Kindergarten wo erstmals schon das Mobbing für mich anfing, und weiter ging in der Grundschule,Gesamtschule und Berufsschule!
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  10. Hallo,

    wie die Autorin im Interview schon meinte kennt jeder sicher die Situation ausgegrenzt zu werden.
    Den Rat sich einen Erwachsenen zu suchen würde ich auch selber geben.
    Sehr schönes Interview!

    LG
    SaBine

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  11. Ausgrenzung ist ein schwieriges aber leider aktuelles Thema. Mir tut es innerlich immer richtig weh, wenn ich bei meinen Kinder direkt oder aus ihren Erzährlungen so etwas mitbekomme. Mein Rat wäre zu schauen, wer mit den Ausgrenzern nicht so gut steht und sich mit denen zusammentun.

    Liebe Grüße
    Elke

    elke-1974 @ gmx.de

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  12. Bei mir war das definitiv in meiner Schulzeit. Grund dafür war, dass ist mit dem ex-Freund einer Mitschülerin zusammen gekommen bin und diese ihn aber selbst immernoch geliebt hat. Deshalb hat sie viele Lügen über mich verbreitet, dass fast niemand mehr etwas mit mir zu tun haben wollte

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  13. Erstmals Danke sehr für diesen super tolle Gewinnspiel ich würde mich riesig freuen wenn ich gewinnen würde weil ich die Thematik des Buches einfach perfekt finde ...ein tiefgründiges und zugleich auch ein anspruchsvolles Buch .
    Mein Rat wäre zuerst versuchen mit einen erwachsenen zu sprechen , wenn das aber nichts bringt dann wäre noch eine gute Idee Leute zu finden die auch von Ausgrenzung betroffen sind ,ihr könnt euch so gegenseitig mit geben und euch auch gegenseitig unterstützen . Außerdem sollte man nicht vergessen dass faatbimmer einer der "führer" ist der die Ausgrenzung ausübt und die anderen nur beilaüfer sind weil sie Angst haben auch ausgegrenzt zu werden , dh wenn ihr sie eure Freundschaft bietet dann würden sie zu euch kommen und am Ende wäre diese Ausgrenzung beendet.
    Ich würde auch ausgegrenzt ( wegen meiner herkunf) und ich hab nicht zugelassen dass die situation mich verletzt , ich habe neue freunde gefunden hab den anderen gezeigt dass ich glücklich bin und auf einmal wollren allle mit mir befreundet sein weil sie gesehen haben was für ein mensvh ich eigentlich bin .

    Liebe Grüße
    Irini

    Irinaki26062012@gmail.com

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  14. Hallo :)
    Ich kenne das Gefühl ausgegrenzt zu werden gut... ich war als Mädchen totaler pferdenarr mit wendy-Abo und tausend Postern im zimmer, aber meine Eltern konnten sich lange keine reitstunden leisten. Als ich dann 13 war und mein Papa einen neuen Job hatte, für den wir in ein anderes Bundesland zogen, erfüllten mir meine Eltern den Traum vom Reitunterricht. Leider wurde ich von allen anderen Mädchen in der Reitschule total ausgegrenzt, weil die schon etliche Jahre ritten und ich nicht einmal wusste wie man ein Halfter richtig anlegt... sie haben mich für meinen wendy-Rucksack ausgelacht, auf den ich davor so stolz war... außerdem haben sie mich in jeder Situation bloß gestellt... ein jahr lang habe ich das mitgemacht, als in der reiterfreizeit in den Sommerferien das ganze eskalierte habe ich mich von meinen Eltern abholen lassen und bin da nie wieder hin gegangen... mittlerweile habe ich sogar angst vor Pferden, was ich irgendwie auch auf all die negativen Erfahrungen damals zurück führe :(
    Das Buch und der Film Wunder sind mir schon öfter in letzter zeit aufgefallen und ich möchte es so gern lesen :)
    Vielen Dank für das schöne Gewinnspiel :)
    Lg Sandra

    sandragropp@web.de

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