Mittwoch, 3. Mai 2017

Rezension zu "Dark Noise" [Er liest]

Titel: Dark Noise
Autorin: Margit Ruile
Verlag: Loewe
Erschienen am: 13.03.17
Seitenzahl: 288 Seiten, broschiert
Preis: 14,95 Euro
E-Book: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
Hier zu kaufen:
Loewe, Amazon


Zafer ist der Beste seines Fachs. Er ist Bildretuscheur und verbringt die meiste Zeit vor seinem Computer. Eines Tages bekommt er von LAURIN per E-Mail den Auftrag das Kennzeichen eines Autos unkenntlich zu machen. Ein Kinderspiel für Zafer. Für seine Arbeit wird er prompt mit einer ordentlichen Bezahlung belohnt und der nächste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. Doch das Problem an der ganzen Sache ist, dass es sich bei den Videos um die einer Überwachungskamera handelt und ohne es zu merken gerät Zafer in einen Mordfall.
Das Cover macht neugierig auf das Buch, lässt aber für meinen Geschmack nicht viel Raum für einen hinsichtlich der Story naheliegenden Vorgeschmack auf das, was kommen könnte. Kurz gesagt, ich konnte zwischen Cover und Geschichte keine Verbindung herstellen.
Der Einstieg war dann aber recht gut und man wurde direkt in das Geschehen hineingeworfen. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, dass er gut verständlich ist und somit für einen ordentlichen Lesefluss sorgt. 
Die Handlung ist an sich gut strukturiert. Nur manchmal kamen Passagen, bei denen ich mich fragte, was diese hier zu suchen haben, weil sie irgendwie nicht zur Geschichte passten oder keinen Einfluss darauf hatten. Aber davon gab es zum Glück nicht besonders viele. 
Die Charaktere passen gut zur Story, doch es fehlte ihnen an Tiefe, ich konnte keine Sympathien aufbauen.. Ich hatte das Gefühl, dass die Story an sich mehr im Mittelpunkt steht. 
Die Idee der Geschichte, dass wir überall von Kameras a la CCTV aufgenommen werden und jederzeit lokalisiert werden können, ist schon befremdlich und gibt Denkanstöße, was vielleicht jetzt auch schon Realität ist.  
Nach etwa Zweidrittel des Buches gab es für mich den entscheidenden Wendepunkt und es wurde nochmal spannend. Dies hielt aber nur kurz an, denn zum Ende hin wurde alles aufgelöst.
Alles in allem konnte mich dieses Buch nicht vollends überzeugen, da mir zu wenig Tiefe in der Story lag. Die Idee an sich ist gut, hätte aber meiner Meinung nach besser umgesetzt werden können. 
Ein eher durchschnittliches Buch, dem es jedoch an Tiefe fehlt. Trotzdem gebe ich eine Empfehlung speziell für Fans von Überwachungstheorien, sowie deren Auswirkungen. 

Rockt sein Herz mit 3 von 5 Punkten!



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