Freitag, 21. April 2017

Rezension zu "Spiegel des Bösen" [Er liest]

Titel: Spiegel des Bösen
Autor: Björn Springorum
Verlag: Thienemann-Esslinger
Erschienen am: 16.02.17
Seitenzahl: 384 Seiten, gebunden
Preis: 14,99 Euro
E-Book: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
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Sophies Vater ist Autor und für sein neues Buch begibt er sich mit der ganzen Familie in das Grandhotel Rabenfels. Schon bei der Ankunft hat Sophie eine seltsame Erscheinung. Als sie dann am nächsten Morgen im Hotelzimmer aufwacht, ist von ihren Eltern keine Spur mehr zu finden. Sie begibt sich in die Lobby, wo sie von jedem außer dem Concierge ignoriert wird. Immer mehr außergewöhnliche Dinge tun sich auf und es beginnt eine nervenaufreibende Suche nach Sophies Eltern.
Das Cover finde ich wirklich sehr gut gestaltet. Die Kombination aus rot und schwarz verheißen nichts Gutes und man assoziert damit schon eine Horrorgeschichte. 
Der Einstieg in das Buch verlief reibungslos. Der Schreibstil von Björn Springorum ist einfach und verständlich, sodass man der Geschichte problemlos folgen kann. 
Die Hauptprotagonistin Sophie und ihre Gefährten waren mir alle auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Max, der Sophie bei ihrem Vorhaben unterstützt, sowie der General, obwohl er dies gar nicht dürfte. Aber auch Margarete, die den Gegenpart stellt und nur negative Äußerungen verlauten lässt. Zwischen den Kapiteln kommen immer wieder Rückblicke vor, die dem Leser die Vorgeschichte häppchenweise darlegen, welches hilfreich für den aktuellen Handlungsstrang ist. 
Es wird im Laufe des Buches nicht wirklich langweilig und es tauchen auch keinen Längen während des Lesens auf, aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht so richtig packen. Ich hatte etwas mehr Spannung und Grusel erwartet. Vielleicht war ich aber auch einfach nicht die richtige Zielgruppe.
Alles in allem ist es aber ein gutes Buch mit einem tollen Schauplatz, der mir sehr gefallen hat. Außerdem hat der Autor einen angenehmen Schreibstil und das Buch hat gut ausgearbeitete, sowie abwechslungsreiche Charaktere.
Die Geschichte von Björn Springorum ist gut durchdacht und strukturiert. Mich persönlich konnte sie jedoch nicht vollends mitreißen. Trotzdem empfehle ich dieses Buch vorallem Lesern zwischen 12 und 14 Jahren, die mal was anderes lesen möchten.

Rockt sein Herz mit 3 von 5 Punkten!


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