Montag, 20. März 2017

Rezension zu "Ewig Dein - Deathline"

Titel: Ewig Dein - Deathline
Autorin: Janet Clark
Verlag: cbj
Erschienen am: 20.03.17
Seitenzahl: 400 Seiten, gebunden
Preis: 16,99 Euro
E-Book: 13,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 1 von ?
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cbj, Amazon


Vor einiger Zeit hat sich Josie mal nach einem alten Aberglauben etwas gewünscht: Ein aufregendes Leben mit einer großen Liebe. Dass dies in Erfüllung gehen würde, hatte sie nicht geahnt. Doch diesen Sommer fängt der geheimnisvolle Ray auf ihrer Pferderanch an zu arbeiten, zu dem sie sich unwiderruflich hingezogen fühlt. Doch das ist nicht alles, denn plötzlich häufen sich mysteriöse Vorfälle...
Das Buch hat mich zuerst mit dem romantischen und geheimnisvollen Cover gelockt. Als dann auch noch gesagt wurde, dass die Geschichte Fans von Twilight und Obsidian ansprechen würde, wusste ich, ich muss es lesen.
Der Einstieg gelang mir leicht, der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr flüssig. Ich merkte kaum, dass ich las, und wie schnell die Seiten vorbei flogen.
Am Anfang hat mir besonders gut das Setting gefallen. Es ist wirklich mal etwas anderes und ich konnte mir alles richtig bildlich vorstellen. Die Autorin schafft eine ganz tolle Atmosphäre, sodass man  die Protagonistin Josie quasi richtig im Buch begleitet. Die Figuren sind alle toll ausgearbeitet, ich musste sie sofort ins Herz schliessen. Da ist der etwas nerdige aber kluge Kumpel und die hippe und etwas ausgeflippte beste Freundin und daneben eben Josie, die ganz normal, aber auch mutig und stark ist. Auch der fürsorgliche, aber trotzdem liebenswerte Bruder und der nicht ganz perfekte und etwas traurige Vater runden das Zusammenspiel ab.
Die Pferderanch als Setting bietet wie gesagt wirklich gelungene Abwechslung zu anderen Büchern. Ich muss jedoch gestehen, dass ich kein Pferdemensch bin, ich bin nie wirklich geritten und habe keinerlei Beziehung zu Pferden. Deswegen konnte ich mich manchmal nicht so richtig in das Geschehen einfühlen.
Viel Platz in der Geschichte nehmen im Laufe des Buches auch die "Greenies" ein, ein altes Volk umwoben von Mythen und Traditionen. Auch das ist ein sehr gelungener Ansatz und ich musste dabei wirklich ein bisschen an "Jacob" aus "Twilight" denken. Trotzdem konnte mich dieser Part auch nicht so richtig packen, was aber einfach an meinem fehlendem Interesse an diesem Volk lag.
Davon abgesehen ist die Geschichte aber spannend und toll geschrieben. Während es auf der einen Seite die staubige Pferderanch gibt und das Greenievolk - gibt es auch einen Virtual Reality Laden, in dem die Jugendlichen spielen können. Das klingt zuerst sehr gegensätzlich, passt aber zur heutigen Zeit und macht das Setting nochmal glaubhafter. Die dann auftauchenden mysteriösen Vorfälle lassen einem Schauer über den Rücken laufen. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht mehr verraten, worauf das Ganze hinaus läuft, denn das solltet ihr selbst erfahren.

Für Fans von Mythen und Pferdeliebhabern wird das sicher ein voller Erfolg sein! Meinen persönlichen Geschmack traf das leider nicht ganz, deswegen einen Punkt Abzug.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!




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