Freitag, 10. Februar 2017

Rezension zu "Eleanor"

Titel: Eleanor
Autor: Jason Gurley, Übersetzung: Sabine Thiele
Verlag: Heyne
Erschienen am: 09.01.17
Seitenzahl: 416 Seiten, broschiert
Preis: 14,99 Euro
E-Book: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
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Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …
(Quelle: www.randomhouse.de)
Das Cover dieses Buch wirkt geheimnisvoll und sagt nicht wirklich etwas über die Geschichte aus. Der Klappentext klang magisch und spannend, sodass ich es unbedingt lesen wollte.
Den Einstieg in das Buch fand ich ein wenig holprig. Schnell bemerkte ich, dass dies wieder ein Buch war, dass mehrere Perspektiven zeigt und so auch mehrere Handlungsstränge. In letzter Zeit habe ich bemerkt, dass dies bei mir zu einem stockenden Lesefluss führt, ich kann mich nicht richtig in die Geschichte fallen lassen, sondern muss immer wieder umdenken.
Auch gab es einige Verwirrungen für mich, Dinge die nicht zusammenhängen und erst später einen Sinn ergeben. Auch die ständigen Zeitsprünge verwirrten mich sehr und sorgten für keinen durchgängigen Lesefluss.
Was mir gut gefallen hat, war die Stimmung, die Atmosphäre der Geschichte. Alles wirkt eher etwas düster und gedrückt, hier ist nichts rosarot und es gibt kein ständiges glücklich sein. Ich konnte mich gut in die Protagonistin hinein versetzen und mit ihr mitfühlen.
Im Laufe der Geschichte gab es trotzdem immer mal Längen, die nicht so spannend waren, und mich dazu zwangen das Buch immer wieder beiseite zu legen. Ich finde es schwer, wenn es zuviele Fragen gibt und man mehr verwirrt ist als das man sich auf die Geschichte einlassen kann.
Es fällt mir schwer das Buch richtig zu bewerten, einerseits ist die Idee schön und der Stil auch mal was anderes, andererseits war es doch immer mal wieder eher zäh und ist defintiv kein Buch für Zwischendurch! Wer sich darauf einlassen kann und eine düstere Geschichte sucht, sollte hier einen Blick drauf werfen - wer nur ein leichtes Fantasybuch für Zwischendurch sucht, sollte lieber nach etwas anderem greifen.
Einerseits gelungene Atmosphäre und interessante Geschichte - andererseits etwas zäh und langatmig. Man muss sich hier mit Zeit drauf einlassen können.

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!



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