Dienstag, 11. Oktober 2016

Rezension zu "Haus der tausend Spiegel" [Gastrezension von Zeilenliebe]

Zeilenliebe hat heute das Vergnügen, euch "Haus der tausend Spiegel" von
Susanne Gerdom vorzustellen.Ihre Rezension findet ihr auch auf ihrem Blog hier:

Titel: Haus der tausend Spiegel
Autorin: Susanne Gerdom
Verlag: cbt
Erschienen am: 12.09.16
Seitenzahl: 416 Seiten, broschiert
Preis: 12,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
Hier zu kaufen: 


Allgemeines:

Haus der tausend Spiegel ist im September 2016 als 416-seitige Klappenbroschur bei cbt erschienen. Autorin Susanne Gerdom könnte einigen von euch bereits ein Begriff sein. Ich kenne sie beispielsweise bereits von Queen of Clouds, das ich ebenfalls auf meinem Blog vorgestellt und rezensiert habe.
Haus der tausend Spiegel hat ein Hochglanzcover, das meiner Meinung nach nicht ganz passend gewählt worden ist. Ich kann mir vorstellen, dass so mancher Leser an diesem Buch vorbeilaufen wird. Das Cover weckt für mich Assoziationen, die ich eher mit einer seichten Jugendliebesgeschichte verbinde. Aber in diesem Buch steckt viel mehr!

„Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss …“ 
(Quelle: Verlagsgruppe Random House)
Anders als das Cover suggeriert, steht in diesem Buch eine weibliche Protagonistin im Vordergrund: Die junge Hexe Annik. Annik ist eine Figur, die man als Leser kennen und lieben lernt. Sie entwickelt sich innerhalb der fortschreitenden Handlung weiter und ist sehr mutig und eigenständig. Annik möchte den Dingen wirklich auf den Grund gehen und versteht es, sich im Laufe der Handlung immer mehr durchzusetzen. Obwohl die Umgebung, in der sie arbeiten soll, als mysteriös und unheimlich eingestuft werden kann, schreckt sie nicht vor den Herausforderungen zurück, die sich ihr stellen.
Anders als der Klappentext suggeriert, geht es in diesem Jugendbuch nicht vordergründig um eine Liebesgeschichte. Natürlich gibt es Elemente, die eine Rolle spielen, aber die in Antwerpen spielende Handlung reduziert sich nicht auf diese. Das möchte ich als sehr positiv hervorheben! Viele Autoren schreiben im Prinzip eine Handlung um eine Liebesgeschichte herum. Im Haus der tausend Spiegel wurde hingegen eine Liebesgeschichte in eine komplexe Handlung eingebettet.
Haus der tausend Spiegel hat mich ein wenig an Totenbraut von Nina Blazon erinnert. Susanne Gerdom gelingt es ebenso wie Blazon, eine Atmosphäre zu kreieren, die den Leser erschaudern lässt. Ihr gelingt es ebenso gut wie Blazon, eine Geschichte zu entwerfen, die nicht vorhersehbar ist. Ich habe während des Lesens zwar Vermutungen angestellt, aber bin letzten Endes nicht zu den richtigen Schlüssen gelangt. Eine hohe Kunst, so zu schreiben!
Das Ende des Buches klärt (wie so oft) nicht alle offenen Fragen. Mich hat das jedoch nicht gestört. So hatte ich genug Raum, mir meine eigenen Gedanken zu machen. Und vielleicht lesen wir ja auch noch einmal etwas von Annik?
Ein tolles Fantasybuch, das mich ein wenig an Totenbraut von Nina Blazon erinnert hat. In Haus der tausend Spiegel steckt so viel mehr als das Cover suggeriert. Ein wahrer Pageturner!

Rockt Zeilenliebes Herz mit 5 von 5 Punkten!

1 Kommentar:

  1. Ich hav es von einer Freundin bekommen und bin jetzt schon total gespannt darauf ����

    AntwortenLöschen