Montag, 17. Oktober 2016

Rezension zu "Defender - Superheld mit blauem Blut: Der schwarze Drache" [Er liest]

Titel: Defender - Superheld mit blauem Blut: Der schwarze Drache
Autoren: Mark Huckerby und Nick Ostler, Übersetzer: Leo H. Strohm
Illustrator: David Wyatt
Verlag: KJB
Erschienen am: 22.09.16
Seitenzahl: 336 Seiten, gebunden
Preis: 14,99 Euro
E-Book: 12,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 1 von ?
Band 2 erscheint im August 2017
Hier zu kaufen:
KJB, Amazon

Alfie ist Prinz von Großbritannien und steht als Nachfolger für die Thronfolge fest. Somit interessiert sich die Welt ganz besonders für ihn. Doch er möchte eigentlich nichts lieber, als ein ganz normales Leben führen. Viel schneller als erwartet muss Alfie dann seinen Platz auf dem Thron einnehmen, da sein Vater diesen nicht mehr inne halten kann. Schnell stellt er fest, dass er mehr als nur die üblichen Pflichten hat. Zugleich ist er auch der neue Defender, der das Land vor Monstern beschützt. Doch ist er dieser neuen Aufgabe gewachsen?
Das Cover mit dem weißen Ritter auf seinem Pferd über die Stadt fliegend hat mir sehr gut gefallen. Es macht neugierig auf den Inhalt des Buches.
Der Einstieg in die Geschichte gelang ohne weitere Probleme und durch den einfachen Schreibstil konnte man ihr gut folgen.
Die Hauptfigur Alfie ist der tollpatschige Prinz, der eigentlich nie König werden sollte, denn sein gerade mal zehn Sekunden jüngerer Bruder Richard ist der perfekte Prinz Charming. Trotz adligen Blutes könnte er genauso gut ein ganz normaler Junge sein und das wiederum macht ihn sehr sympathisch. Besonders im ersten Kapitel konnte ich mich schon direkt mit ihm anfreunden, da der Aufwand, den er betreiben muss, um eine Pizza zu essen, enorm ist. Die Tatsache, dass er dieses in Kauf nimmt finde ich klasse. Er sticht somit aus der Masse hervor und ist nicht der Prinz, wie man ihn sich vorstellt oder was eher gesagt die Gesellschaft erwartet. 
Im Laufe der Geschichte merkt man aber, wie Alfie immer mehr an Selbstbewusstsein gewinnt und sich im positiven Sinne weiterentwickelt und seine neuen Verpflichtungen ernst nimmt.
Ein Pluspunkt ist, dass keine Längen aufgekommen sind und die Seiten flogen förmlich an einem vorbei. Was mich ein wenig stört ist, dass die Tatsache, dass die Existenz des Defenders und auch Monstern von einigen Personen, wie zum Beispiel Hayley, mit einer solchen Gelassenheit aufgenommen wird, als wäre dies völlig selbstverständlich. Es fehlt der „Oh mein Gott! - Effekt“.
Unterm Strich ist es ein gutes Buch, bei dem es nicht wirklich viel zu bemängeln gibt.
Defender ist ein unterhaltsames Buch, welches nur zu empfehlen ist, wobei ich hier an eine Altersgrenze von 12 bis 15 Jahren denke. Wobei Ausnahmen möglich sind, siehe mich!

Rockt sein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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