Montag, 19. September 2016

Rezension zu "Schwestern der Wahrheit"

Titel: Schwestern der Wahrheit
Autorin: Susan Dennard
Verlag: Penhaligon
Erschienen am: 22.08.16
Seitenzahl: 512 Seiten, gebunden
Preis: 19,99 Euro
E-Book: 15,99 Euro
Teil einer Reihe: ja , Band 1 von ?
Hier zu kaufen:
Penhaligon, Amazon 


Eine gefährliche Wahrheit. Zwei Freundinnen mit einer magischen Gabe. Drei Reiche vor dem Krieg.
Manche Menschen werden mit einer magischen Begabung geboren, die ihnen besondere Kräfte verleiht. Safiya kann Lüge von Wahrheit unterscheiden, ihre Freundin Iseult sieht Gedanken und Gefühle. Die beiden wollen frei sein und niemandem dienen. Als sie einen folgenschweren Fehler begehen und der Krieg immer näher rückt, müssen Safi und Iseult sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen. Doch die größte Gefahr trägt Safi in sich: Ihre Wahrmagie ist extrem selten und manche würden alles tun, um sie in ihre Gewalt zu bringen …
(Quelle: www.randomhouse.de)
Das Buch lockte mich mit dem geheimnisvollen und malerischem Cover . sowie der Tatsache, dass es ein New York Times Bestseller war. Ansonsten stürzte ich mich eigentlich eher ins Ungewisse.
Der Einstieg war für mich ehrlich gesagt schon eher holprig. Wir werden quasi mitten ins Geschehen geworfen und ich wusste gar nicht wo ich bin, was da passiert und worum es eigentlich geht. Das erschwerte es mir gut in das Buch hinein zu kommen.
Außerdem merkte ich schnell, dass es hier kein lockeres Fantasyjugendbuch ist, wie ich sie nunmal am liebsten lese, sondern doch eher in Richtung Highend Fantasy geht - was ja doch meistens eher nichts für mich ist.
Die Protagonistinnen blieben mir irgendwie fern. Ich konnte mich nicht richtig mit ihnen anfreunden und sie blieben für mich eher oberflächlich, als dass ich das Gefühl hätte, sie zu kennen.
Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich irgendwie nicht so richtig gefangen nehmen, so dass ich mich eher durch das Buch "kämpfen" musste. Ich kann nicht genau erklären woran es lag, aber es entstand einfach kein richtiger Lesefluss.
Die Geschichte ist im Laufe des Buches an sich jetzt auch nicht so besonders nervenaufreibend. Es kommt zwar immer mal zu actionreichen Kampfszenen, aber sowas muss man mögen und ich gehöre da eher zu denen, die sowas langweilig finden.
Es gibt viele Namen und Orte, wie es sich für Highend Fantasy ja auch gehört, was mir aber wiederum den Lesefluss noch mehr erschwerte. Es kamen immer wieder Längen auf, wo ich das Buch beiseite gelegt habe. Ich habe sogar zwischendurch lieber nach einem anderen Buch gegriffen, um nicht in eine Leseflaute zu fallen.
Die Idee hinter dem Ganzen ist eigentlich gut und interessant, aber die Umsetzung ist zumindest nichts für mich persönlich.
Wer Highend-Fantasy mag und auch kein Problem hat, wenn mal Längen auftauchen, der kann hier getrost sein Glück probieren, die Idee ist eigentlich spannend - aber leider nichts für mich.

Rockt mein Herz mit 2 von 5 Punkten!



1 Kommentar:

  1. Ich versteh dich so gut. Ich habe mich reingekämpft, immer wieder mal was anderes gelesen... Eigentlich möchte ich nicht weiterlesen, weil es wirklich schon fast "anstregend" ist, aber andererseits würde ich gern wissen, ob es besser wird....

    Danke für deine Rezi, dachte schon bin die einzige, die so Probleme hat/hatte... :)

    GLG,
    Sarah

    AntwortenLöschen