Mittwoch, 17. August 2016

Rezension zu "Museum of heartbreak"

Titel: Museum of heartbreak
Autorin: Meg Leder, Übersetzerin: Henriette Zeltner
Verlag: cbj
Erschienen am: 25.07.16
Seitenzahl: 320 Seiten, gebunden
Preis: 16,99 Euro
E-Book: 13,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
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cbj, Amazon


Die 16-jährige Pen hat eigentlich alles, was ein Teenie so braucht: einen besten Freund, Eph, und eine beste Freundin, Audrey. Diese Freundschaft besteht schon seit Kindheitstagen. Doch die beiden scheinen sich plötzlich weiter zu entwickeln und sich öfter mal mit anderen Leuten zu treffen. Pen will es nicht zeigen - doch das kränkt sie. Als sich jedoch plötzlich ihr Schwarm für sie zu interessieren scheint und sie auch neue Freunde findet, scheint alles perfekt zu werden. Doch ist ihr Schwarm so wie er scheint? Und was ist eigentlich mit Eph?
Eigentlich war es zu allererst das Cover, welches mich magisch angezogen hat. Es ist wirklich zauberhaft gestaltet und so hübsch! Nachdem ich die Geschichte jedoch kannte, stellte ich fest, dass das englische Cover viel besser zur Story passt, da dort wichtige Dinge abgebildet sind, die in der Geschichte eine bedeutende Rolle spielen. Schade, dass das nicht übernommen wurde.
Was mir ganz stark aufgefallen ist, ist dass der Klappentext auf dem Buch selbst rein GAR NICHT zur Geschichte passt. Pen schreibt zu keinem Zeitpunkt ein Buch mit einer Gebrauchsanweisung in Sachen Liebe. Ich hab wirklich keine Ahnung, wie der Verlag auf diese falsche Inhaltsangabe kommt.
Die Geschichte beginnt an einem Zeitpunkt wo sie einen Plan ausheckt, alles wieder gut zu machen, nämlich "ihr Museum of heartbreak" als Überraschung für jemanden aufzubauen. Dann wird ausgeholt und alles von vorne erzählt, bis man dann zum Ende hin wieder an dem Zeitpunkt ankommt und erfährt, wie sie den Plan schliesslich umsetzt.
Ich konnte mich von Anfang an total für das Buch begeistern. Die Geschichte ist total locker leicht geschrieben, die Seiten fliegen nur so vorbei beim lesen.
Die Figuren waren mir alle von Anfang an sympathisch. Sie hatten Tiefe, Charakter und ihre Eigenarten. Es hat einfach Spaß gemacht in das Buch einzutauchen und Zeit mit ihnen zu verbringen.
Na sicher geht es hier um ein 16jähriges Mädchen, das noch keinen Freund hatte, weswegen man sich klar darüber sein sollte, dass es eben auch genau darum geht. Der erste Freund, Freundschaften, Streit und Familienprobleme. Man sollte also keine reife und erwachsene Protagonistin erwarten.
Im Laufe des Buches bin ich immmer mehr Eph verfallen. Er ist definitiv mein neuer Lieblingsromanheld. Ich konnte ihn mir richtig gut vorstellen und hatte in einigen Situationen sogar Herzklopfen. Pen und ihre Freunde wuchsen mir schnell ans Herz.
Die Geschichte ist zuckersüß, witzig und einfach zum dahin schmelzen. Ich musste immer wieder zwischendurch kichern und fühlte mich einfach mal eben über 10 Jahre zurückversetzt.
Ich bin ja sonst nicht so der Liebesgeschichtentyp, aber dieses Buch war die perfekte Abwechslung für zwischendurch mit Figuren, die man lieb haben muss.
Das Ende war zwar weitestgehend vorhersehbar, aber das hat mich nicht gestört, ich hab dieses Buch in mein Herz geschlossen!
Wer eine süße und witzige Teeniegeschichte über Liebe und Freundschaft lesen möchte, sollte hier unbedingt zugreifen. Einfach toll geschrieben und zum gern haben!

Rockt mein Herz mit 5 von 5 Punkten!

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