Montag, 13. Juni 2016

Rezension zu "Tausend Nächte aus Sand und Feuer"

Titel: Tausend Nächte aus Sand und Feuer
Autorin: Emily Kate Johnston, Übersetzerin: Petra Koob-Pawis
Verlag: cbt
Erschienen am: 24.05.16
Seitenzahl: 368 Seiten, gebunden
Preis: 16,99 Euro
E-Book: 13,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
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Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird ...
(Quelle:www.randomhouse.de)
Irgendwie hat dieses schöne Cover mich angezogen. Auch wenn es nicht viel zeigt, sagt es doch deutlich aus, dass es sich um eine Geschichte aus Tausend und einer Nacht handeln wird.
Ich hatte mal Lust auf etwas Neues und genau das bekam ich auch. Dazu muss ich sagen, dass ich Zorn und Morgenröte noch nicht gelesen habe, also kann ich nicht sagen, ob es wirklich so ähnlich ist.
Von Anfang an hat mich das Buch irgendwie in seinen Bann gezogen. es ist schwer zu erklären, was genau passiert ist. Der Schreibstil ist so flüssig und schön, dass ich eigentlich mehr das Gefühl hatte in das Buch gezogen zu werden, als es nur zu lesen. Ich konnte den Sand unter den Füßen spüren und die Sonne in meinem Gesicht. Alles, was die Autorin geschrieben hat, liess sofort Bilder in meinem Kopf entstehen. Mir gefiel die Umgebung und die Art und Weise, wie alles beschrieben wurde sehr.
Ich fühlte mich sogar richtig wohl in dieser Welt, da sie mir die gelungene Abwechslung bot.
Eigentlich mag ich besonders spannende und aufregende Bücher - doch dieses Buch bietet nicht wirklich Action oder nervenraubende Spannung. Trotzdem begleitete ich die (namenlose) Protagonistin gern bei ihrem Schicksal und ich wollte jederzeit wissen, wie es weitergeht und was aus ihr werden würde.
Im Laufe des Buches gefiel es mir gut, dass sich magische Dinge einschlichen, was mir jedoch fehlte, war der Hintergrund dazu. Warum genau hatte die Protagonistin so seltsame Fähigkeiten. Wo kamen sie her? Warum verschont  Lo-Melkhiin sie genau und eigentlich erzählt si doch gar keine richtigen Geschichten? Es tauchten also immer wieder viele Fragen in meinem Kopf auf.
Auch das Ende war dann ziemlich abgedreht. Während zu Beginn noch alles nachvollziehbar und irgendwie logisch schien, hatte ich nun wirklich den Bezug zur Geschichte verloren, da es mir die Fähigkeiten und Geschehnisse dann einfach zu abgehoben waren.
Trotzdem hat das Buch sich gut gelesen und es hat mir soviel Spaß gemacht Zeit in der Wüste zu verbringen, dass ich mich schon nach ähnlichen Büchern umsehe.
Wer gerne Märchen aus Tausend und einer Nacht mag und auch mal etwas Abwechslung gebrauchen kann, der kann hier getrost zugreifen. Für mich persönlich entwickelte sich die Geschichte zum Ende hin etwas zu abgedreht.

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!

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