Dienstag, 26. April 2016

Rezension zu "Voyagers - Projekt Alpha"

Titel: Voyagers - Projekt Alpha (Band 1)
Autor: D.J. MacHale, Übersetzerin: Bettina Obrecht
Verlag: cbj
Erschienen am: 28.03.16
Seitenzahl: 256 Seiten, gebunden
Preis: 9,99 Euro
E-Book: 8,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 1 von?
Band 2: Voyagers - Im Feuersturm
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Der Erde geht langsam aber sicher die Energie aus, Strom gibt es nur noch bis zu bstimmten Zeiten, jegliche Energiequellen sind erschöpft. Um dieses Problem zu lösen findet eine Auswahl statt, bei der die vier klügsten und mutigsten 12-jährigen ausgesucht werden, die bereit sind ins All zu fliegen und die Erde auf der Suche nach einer neuen Quelle zu retten.
Um ehrlich zu sein, hätte ich das Buch anhand des Covers im Laden nicht in die Hand genommen. Es sieht zu sehr nach Star Trek aus, zu sehr nach einem Buch für Jungs. Ich bin aber durch den Klappentext drauf aufmerksam geworden. Eine Welt, die quasi untergeht und ein Wettbewerb, in dem Jugendliche ausgewählt werden die Welt zu retten - das klingt total nach meinem Beuteschema.
Der Einstieg gelang mir ganz leicht. Der Schreibstil ist ganz leicht zu lesen, die Schrift ist groß und das ganze Buch umfasst etwas über 200 Seiten, da kommt man schnell vorran.
Es sind 8 Jugendliche, die nach Tests nun noch übrig sind und die wir beim Wettbewerb begleiten. Jeder von ihnen wird relativ zu Beginn vorgestellt und irgendwie charakterisiert, sodass ich mir alle sehr gut vorstellen konnte. Obwohl Dash ein bisschen der Protagonist zu sein scheint, kommen seine Freunde genauso oft vor und die Geschichte handelt vom Team selbst.
Schnell habe ich im Laufe des Buches gemerkt, dass es doch eher ein Buch für jüngere Jugendliche ist. Ich schaue meistens nicht auf Altersempfehlungen sondern lese, was mir gefällt. Dieses Buch ist für Kinder ab 10 Jahren und vermutlich soll die auch eher die Zielgruppe Jungs ansprechen.
Der Wettbewerb ist nicht so gnadenlos oder tiefgehend, wie ich ihn mir vorgestellt hätte. Das Ganze wird eher oberflächlich gehalten und es ist auch schnell vorhersehbar, wer die vier sind, die am Ende zusammen ins All fliegen. Ich fand es etwas schade, gerade aus dem Wettbewerb hätte man noch viel mehr machen können, ich denke da an Tribute von Panem, die Bestimmung usw.
Das alles geht relativ schnell vorbei und schon befindet man sich im All mit den vier Auserwählten. Mir hat die Reise von Anfang bis Ende allerdings wirklich Spaß gemacht und ich hatte jederzeit eine Art Film vor Augen. Als ich mich erst einmal richtig drauf einlassen konnte, dass alles eher oberflächlich und leicht gehalten wird, war es einfach und die Seiten flogen nur so vorbei. Spannung kommt auch auf, vor allem zum Ende hin, als die Kids ihre erste Aufgabe bewältigen müssen.
Das Ende ist nochmal etwas geheimnisvoll, da sich noch mehr Hindernisse ergeben.
Wer Sci-Fi und lockeren Weltall- und fremde-Planeten-Spaß mag, wird das Buch mögen. Man sollte nur nicht zu viel Tiefe erwarten, da es doch eher ein Jugendbuch für jüngere Teenager ist.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!





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