Donnerstag, 14. April 2016

Rezension zu "Nur drei Worte"

Titel: Nur drei Worte
Autorin: Becky Albertalli, Übersetzer: Ingo Herzke
Verlag: Carlsen
Erschienen am: 26.02.16
Seitenzahl: 320 Seiten, gebunden
Preis: 16,99 Euro
E-Book: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
Hier zu kaufen:
Carlsen, Amazon

Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.
Die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten – Herzchenaugen und Dauergrinsen garantiert!
(Quelle: www.carlsen.de)


Dieses Buch wurde mir auf der Buchmesse letztes Jahr im Oktober als "Bloggerliebling aus den USA" ans Herz gelegt. Nur deswegen wollte ich es unbedingt lesen - denn mal ehrlich sonst wäre es so gar nicht mein Genre oder Beuteschema gewesen.
Vielleicht liegt es nun daran, dass ich mitten im Umzug steckte und über längere Zeit nur immer mal ein paar Seiten las, vielleicht lag es aber auch daran dass ich schon vorher gerade mal wieder festgestellt habe, dass Geschichten ohne Fantasy oder Dystopie mich einfach nicht fesseln können.
Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen - jedenfalls war ich relativ schnell enttäuscht.
Der Einstieg gelang ganz leicht und auch der Schreibstil lässt sich gut lesen.
Im Laufe des Buches jedoch merkte ich schnell, dass die Geschichte irgendwie an mir vorbeizieht.
Ich mag die Idee und ich finde es aufjedenfall toll, dass mehr und mehr Romane auch Homosexualität behandeln, denn ich finde das sollte heutzutage doch eigentlich langsam mal normal sein.
Vielleicht ist es aber auch genau das: Für mich ist Homosexualität etwas ganz natürliches und normales, und das machte das Buch deswegen für mich zu nichts besonderem.
Es handelt sich hier um eine jugendliche, seichte Liebesgeschichte, es geht um Freundschaften und um das Coming Out.
Ja, die Geschichte ist süß und die Protagonisten sind sympathisch. Es ist auch keine schlechte Geschichte gewesen und sie war durchaus angenehm zu lesen. Vielleicht ist sie ein kleines bisschen zu positiv geschrieben, etwas zu unwirklich, wenn alles so rund läuft. Ich mag Geschichten, wenn sie auch wirklich die Realität behandeln. Aber es sollte ja auch ein sogenannter "Feel-Good-Roman" sein und das ist er durchaus.
Dennoch konnte es mich eben nicht richtig fesseln, mitreissen oder animieren das Buch unbedingt wieder in die Hand zu nehmen.
Alle die süße, seichte und "Feel-Good" Liebesgeschichten mögen, können hier getrost zugreifen. Mich konnte es nicht so sehr überzeugen, was vermutlich einfach wieder am Genre liegt.

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!


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