Donnerstag, 3. März 2016

Rezension zu "Die Shannara Chroniken - Das Schwert der Elfen"

Titel: Die Shannara Chroniken - Das Schwert der Elfen
Autor: Terry Brooks, Übersetzer: Tony Westermayr
Verlag: Blanvalet
Erschienen am: 15.02.15
Seitenzahl: 672 Seiten, Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro
E-Book: 5,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Vorgeschichte zu "Der Elfenstein"
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Blanvalet, Amazon

[Dieser Band enthält alle drei bereits erschienenen Bände der Vorgeschichte von den Shannara Chroniken: "Das Schwert von Shannara", "Der Sohn von Shannara" und "Der Erbe von Shannara". Die Geschichte geht dann weiter in "Die Shannara Chroniken - Der Elfenstein", welches auch wiederum die bereits erschienenen drei Bände: "Die Elfensteine von Shannara", "Der Druide von Shannara" und "Die Dämonen von Shannara" enthält.]

Shae Ohmsford lebt mit seinem Vater und seinem Bruder im Schattental. Eines Tages taucht ein Druide namens Allanon auf, der ihm davon erzählt, dass Shae ein Nachkomme des Elfenhelden Shannara ist und als einziger in der Lage wäre, den Hexenmeister Brona aufzuhalten. Der Hexenmeister hat nämlich eine Schwäche: Das Schwert von Shannara. Doch dieses Schwert muss erst einmal gefunden werden. Und so beginnt für den jungen Elfen-Mensch-Mischling Shae ein großes Abenteuer.

Das Cover der neuen Taschenbuchausgabe wirkte auf mich zuerst nicht besonders einladend. Eine Hand, die ein Schwert hält ist nichts besonderes und sagt nicht wirklich viel aus, wie ich finde.
Doch der Schrein trügt hier.
Der Einstieg in die Geschichte war ganz am Anfang erstmal ein wenig holprig, da wir mit einer Vorgeschichte starten. Mir war der grobe Umriss nicht klar und ich wusste immer nicht, wo nun das aktuelle Geschehen beginnt. Doch  als es dann endlich im "Hier und Jetzt" anfängt, war das schnell vergessen.
Die Geschichte nahm sehr rasch an Fahrt auf. Wir wechseln zwischen den Perspektiven der Hauptfiguren und haben so mehrere Handlungsstränge zu verfolgen. Das war aber absolut kein Problem, es ließ sich sehr gut überblicken und sorgte außerdem für gelungene Abwechslung.
Es war nur ab und zu etwas ärgerlich, wenn es gerade sehr spannend war und dann einfach mitten drin zur nächsten Perspektive wechselte. Aber dies förderte natürlich andererseits auch den Drang, immer weiter lesen zu wollen.
Der Schreibstil ist ganz typisch für Highend-Fantasy, es ist eben kein Jugendbuch, aber wer öfter Highend Fantasy liest ist genau diesen Schreibstil auch gewohnt.
Die Hauptfiguren wurden allesamt sehr gut beschrieben und kamen für mein Empfinden alle gleich oft im Buch vor. Die vermeintliche Hauptfigur Shae kommt allerdings nicht mehr zur Geltung, als die Anderen, auch wenn sie inhaltlich als Hauptfigur dargestellt ist. In meinen Augen waren die Gruppe(n) ingesamt die Hauptfigur des Buches. Es wurde auch immer wieder deutlich gemacht, dass sie nur durch den Zusammenhalt weiterkommen. Man erfährt genug über jede einzelne Person und ihre Hintergründe zur Geschichte. So ziemlich alle Figuren haben sich im Lauf der Geschichte auch weiterentwickelt.
Ich hätte mir jedoch an manchen Stellen vielleicht ein wenig Humor gewünscht, der eine aussichtslose Situation aufgelockert hätte. Die Figuren wirkten auf mich etwas sehr verbissen.
Was ich sehr bemerkenswert fand, war, dass trotz des dicken Buches und des Genres keinerlei Längen aufkamen. Ich mochte das Buch wirklich nur aus wichtigen Gründen beiseite legen. 
Das Ende ist... Nunja - lest es besser selbst.
Alles in allem hat mich das Buch wirklich sehr gut unterhalten und es gibt eigentlich kaum etwas auszusetzen.
Ein gelungenes Highend-Fantasy-Spektakel mit allem was dazu gehört.Ich kann es ruhigen Gewissens allen Fans dieses Genres weiterempfehlen.

Rockt sein Herz mit 4 von 5 Punkten!




1 Kommentar:

  1. Guten Morgen,
    ich lese gerade "Elfensteine" nachdem ich die Serie gesehen habe. Bisher gefällt es mir ganz gut.
    Es sind ja wirklich wahnsinnig viele Teile, die zu den Chroniken gehören.

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

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