Samstag, 12. Dezember 2015

Rezension zu "Das Feuerzeichen" [Er liest]

Titel: Das Feuerzeichen
Autorin: Francesca Haig, Übersetzerin: Kathrin Wolf
Verlag: Heyne fliegt
Erschienen am: 26.10.15
Seitenzahl: 480 Seiten, gebunden
Preis: 16,99 Euro
E-Book: 13,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 1 von 3

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Seit einer Explosion gibt es nur noch Zwillinge auf der Welt und Zach und Cass sind eben solche. Während Zach ein Alpha ist, also normal, ist Cass ein Omega, was den missgebildeten Zwilling bezeichnet. Aber statt drei Arme oder auch Kiemen, wie sie die anderen Kinder haben, hat Cass Visonen von der Zukunft, weshalb sie erst sehr spät als eine Omega erkannt, gebrandmarkt und weggesperrt wird. Wenn ein Zwilling stirbt, so stirbt auch der andere. Während Zach sich in der Politik keine Freunde macht, versucht Cass einen Weg aus ihrer Gefangenschaft zu finden...
Das Cover ist relativ schlicht gehalten und dennoch auffällig. Das Omega Symbol auf dem Hintergrund mit den Brandflecken passt gut zum Inhalt der Geschichte.
Der Einstieg in das Buch  war nicht schwierig, obwohl man ohne Vorwarnung direkt ins Geschehen geworfen wird. Der Schreibstil der Autorin ist jedoch sehr einfach und leicht verständlich, was dafür sorgt, dass man der Geschichte problemlos folgen kann.
Die Hauptfiguren Zach und Cass sind gut beschrieben und besitzen Charakter und Gefühle.
Besonders gefiel mir jedoch die Nebenfigur Kip, über die wir so gut wie gar nichts wissen. Das sorgte dafür, dass ich die ganze Zeit über wissen wollte, was es mit ihm auf sich hat.
Die Handlung des Buches ist gut durchdacht und die Idee gelungen. Zwei Zwillinge, die mehr oder weniger miteinander verbunden sind - das war für mich neu und interessant. Wenn einer stirbt, dann stibrt auch der Andere, was immer für eine untergründige Anspannung sorgte.
Leider kamen aber im Laufe der Geschichte immer wieder Längen auf. Es wird viel geredet, was irgendwann eintönig wurde.
In der Geschichte geht es natürlich um diese Zweiklassengesellschaft der Zwillinge, die normalen und die missgebildeten, was zu Unruhen führt. Eine klassische Dystopie eben.
Im weiteren Verlauf erfährt man auch sehr viel über die Hintergründe und die daraus resultierenden Probleme, so dass keine Fragen offen bleiben.
Trotzdem muss ich leider sagen, dass es mich einfach nicht fesseln konnte. Ich habe das Buch immer wieder beiseite legen müssen und hatte kein besonders großes Interesse daran, wie es ausgehen würde. Es war zu vorhersehbar und mir fehlte es einfach an einer gleichbleibenden Spannung, die micht hätte packen können.
Für Dystopie Fans sicherlich einen Blick wert. Leider konnte mich das Buch aber jedoch aufgrund seiner Längen nicht besonders packen.

Rockt sein Herz mit 2 von 5 Punkten!




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