Freitag, 9. Oktober 2015

Rezension zu "Die 100 - Tag 21 (Band 2)

Titel: Die 100 - Tag 21 (Band 2)
Autorin: Kass Morgan, Übersetzerin: Michaela Link
Verlag: Heyne fliegt
Erscheint am: 19.10.15
Seitenzahl: 320 Seiten, broschiert
Preis: 12,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 2 von 3
Band 1: Die 100
Band 3 : Die 100 -  Heimkehr erscheint im Mai 2016

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Während Bellamy verzweifelt nach seiner Schwester Octavia sucht, kommen er und Clarke sich immer näher. Die 100 werden derweil von Erdbewohnern angegriffen und können sogar eine von Ihnen gefangen nehmen. Wells versucht vergeblich die anderen zu überzeugen, dass nicht alle Erdbewohner schlecht sind... Auf den Raumschiffen geht zur selben Zeit der Sauerstoff aus und Glass muss um ihr Überleben kämpfen...
Ich habe mich schon sehr auf den zweiten Band zu "Die 100" gefreut, denn das Ende von Band 1 war wirklich gemein.
Ich muss gestehen, dass der Einstieg ziemlich schwer für mich war. Ich habe mir auch, wie die meisten, die TV-Serie zu dem Buch angeschaut und diese weicht erheblich vom Buch ab. Jedoch ist beides gut, ich mag beide Variationen, sowohl Buch als auch Serie. Allerdings führte dies dazu, dass ich verwirrt war. Was war nochmal nur in der Serie passiert und was im Buch? Sobald man den Namen "Clarke" im Buch liest, denkt man einfach automatisch an das Mädchen aus der TV-Serie. Allerdings hat das Mädchen in der Serie ganz andere Sachen erlebt, als das Mädchen im Buch.
Das führte zu einem großen Chaos in meinem Kopf.
Bei der Masse an Büchern und Serien, die ich in einem Monat verdrücke, habe ich eh schon Probleme mit Fortsetzungen, weil ich mich nicht mehr gut an die Vorgänger erinnern kann. So wuchs das Chaos eben noch mehr. Allerdings legte sich das Gott sei Dank im Laufe des Buches ein wenig.
Ich fand mich langsam wieder zurecht und erinnerte mich an das erste Buch. Ich versuchte die Serie einfach auszublenden und mich auf die Geschichte im Buch zu konzentrieren.
Die Autorin schaffte es wieder, mich sehr schnell in die Geschichte hineinzuziehen. Sie schreibt sehr flüssig und locker, sodass die Seiten nur so vorbeiflogen.
Ein Gutes hat es auch, dass die Geschichte etwas von der Serie abweicht, denn so bleibt selbst beim Lesen noch Spannung.
Bei den Protagonisten gibt es schon erhebliche Änderungen. Während in der Serie Finn existiert, gibt es hier noch Wells und auf dem Raumschiff Glass. Clarkes Mutter lebt nicht mehr auf dem Schiff und nicht Octavia freundet sich mit einem Erdbewohner an, sondern Wells. Von der Art und Weise der Geschehnisse bleibt es also ähnlich, aber doch ganz anders erzählt. Wie auch schon im ersten Band, gefällt es mir hier sehr gut, dass wir soviel Hintergrundwissen erlangen und immer mal wieder mit Passagen aus der Vergangenheit bedacht werden. Ich finde, so fühlt man sich viel tiefer in die Geschichte hinein und hat genpügend Abwechslung beim lesen.
Das Ende überraschte mich insofern, dass ich feststellte, dass Band 2 nun genau mit demselben Ende abschliesst wie die erste Staffel der TV-Serie. Band 1 und 2 des Buches umfassen also die gesamte erste Staffel der Serie.  Das finde ich eigentlich ganz gut, denn nun ist beides auf dem selben Stand und ich kann in den nächsten Tagen die ersten beiden Folgen von Staffel 2 der TV-Serie nachholen.
Ich finde, Fans der Serie sollten wirklich einen Blick auf das Buch werfen, da viel mehr Hintergrundwissen integriert ist und es nochmal eine ganz andere Sicht auf die Geschichte gibt.
Zu Beginn fand ich die Trennung von TV-Serie und Buch etwas verwirrend, aber wenn man sich erstmal wieder reingewuselt hat, bringt das Buch, wie schon das erste, wirklich Spaß. Neben Spannung und Nervenkitzel geht das Buch auch einfach viel tiefer als die Serie.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!



 



 

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