Dienstag, 21. Juli 2015

Rezension zu "Der Marsianer" [Er liest]

Titel: Der Marsianer
Autor: Andy Weir, Übersetzer: Jürgen Langowski
Verlag: Heyne
Erschienen am: 13.10.2014
Seitenzahl: 512 Seiten, broschiert
Preis: 14,99 Euro
E-Book: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
Verfilmung: ja, Kinostart 08.10.2015
Hier zu kaufen



Mark Watney ist zusammen mit fünf anderen Astronauten auf einer Marsmission, die aufgrund eines zu starken Sturmes auf dem Mars schon am sechsten abgebrochen werden musste. Bei der Evakuierung in das Marsrückkehrmodul wurde Mark von herumfliegenden Gegenständen getroffen und ging bewusstlos zu Boden. Als er seine Augen öffnet, muss er feststellen, dass er jetzt der einzige Mensch auf dem Mars ist. Was ist aus seiner Crew geworden? Haben sie es geschafft dem Sturm zu entkommen? Wie wird Mark zurück zur Erde kommen? Die wichtigste Frage ist jedoch, wie wird er die Zeit auf dem Mars überleben?
Er liest - Ich rezensiere:
(Anmerkung: Dies ist eine eigene Kategorie - Bücher, die mein Mann liest, rezensiere ich auf der Basis eines Gesprächs mit ihm. Die von ihm gelesenen Bücher findet ihr unter dem Label "Er liest" und diese sind auch bei der alphabetischen Sortierung gekennzeichnet.)


Ich muss gleich vorweg sagen, dass ich zunächst den Trailer zu dem bald erscheinenden Film gesehen habe und mir dieser sehr gut gefiel. Als meine Frau mir dann sagte, dass der Film auf einem Buch basiert, da war mir klar „Das muss ich unbedingt lesen!“ – Gute Entscheidung.
Der Einstieg in das Buch gelang mir leicht.
Man wurde direkt in die Handlung geworfen und ich wollte einfach nur wissen, wie es nun weitergeht. Allein der erste Satz weckte in mir das Bedürfnis weiterzulesen und sorgte für diverse Fragen, die sich mir stellten.
„Ich bin so was von im Arsch.“
Der Plot ist logisch aufgebaut und lässt keine Fragen offen.
Im Laufe des Buches werden einige Stellen sehr ausführlich beschrieben und mit Fachwissen ausgeschmückt. Das ist ein Punkt, der für mich etwas schwierig war, da ich kein Hobbyastronaut bin und  meine Vorstellungskraft mich so manchmal im Stich lies. Aber gerade das sorgte für Authentizität. Man merkt hier, dass sich der Autor viel Mühe gegeben hat realitätsnah zu schreiben. Der Protagonist hat nicht viel Tiefe, was seine Vergangenheit und Gefühle betrifft. Aber mal ganz ehrlich, dass will auch keiner wissen, sondern nur, wie er auf dem Mars zurechtkommt. Hier wurde also einmal in der richtigen Art und Weise mit Informationen gespart.
Über den Lesefluss brauch ich gar nicht viel sagen, denn der war auf jeden Fall vorhanden. Es war immer wieder eine Freude zu lesen, wie Mark auf dem Mars arbeitet und immer wieder vor neuen Herausforderungen gestellt worden ist. Dies sorgte für die Spannung, die während des ganzen Buches aufrecht gehalten wurde. Ich hatte wirklich wenig Zeit zum Durchatmen.
Was ich auch noch betonen möchte ist, die auf den ersten Seiten abgebildete Karte vom Mars. Diese habe ich im Verlaufe des Buches immer wieder aufgeschlagen, um mich besser orientieren zu können. Über das Ende möchte ich jetzt nichts sagen, außer das ich damit zufrieden war.


Andy Weirs Debütroman hat bei mir eingeschlagen, wie ein Asteroid. Eine Empfehlung für Science-Fiction Fans und alle anderen Fans guter Geschichten.
Ich verteile 5 galaktische Sterne, Houston Ende.

Rockt sein Herz mit 5 von 5 Punkten!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen