Donnerstag, 11. Juni 2015

Rezension zu "Bin mal kurz tot"

Titel: Ich bin mal kurz tot
Autor: Lance Rubin,  Übersetzerin: Frauke Meier
Verlag: IVI
Erschienen: 11.05.15
Seitenzahl: 352 Seiten, broschiert
Preis: 16,99 Euro
E-Book: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: nein

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Denton Little ist eigentlich ein ganz normaler Teenager und kennt wie jeder Andere auch sein Todesdatum. Der Tag seiner Beerdigungszeremonie läuft aber nicht so wie gedacht . Erst wacht er nämlich im Bett der Schwester seines besten Freundes auf und dann hat er auch noch plötzlich so einen komischen Ausschlag. Ist dies der Vorbote für seinen Tod? Aber warum haben die Anderen den Ausschlag dann plötzlich auch?
Er liest - Ich rezensiere:
(Anmerkung: Dies ist eine eigene Kategorie - Bücher, die mein Mann liest, rezensiere ich auf der Basis eines Gesprächs mit ihm. Die von ihm gelesenen Bücher findet ihr unter dem Label "Er liest" und diese sind auch bei der alphabetischen Sortierung gekennzeichnet.)

Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, klang das Thema gleich spannend für mich. Ich war neugierig, wie in dem Buch wohl mit dem Thema Tod umgegangen wird.  Erfreut stellte ich fest, dass das Buch nicht allzu ernst ist.
Der Einstieg in die Geschichte begann direkt mit einer chaotischen Situation, die bei mir sofort einen richtigen Lesedrang weckte. Ich musste wissen, was das alles auf sich hat.
Der Schreibstil des Autoren war durchgängig verständlich und sorgte für einen guten Lesefluss. Es gab auch keine Längen oder aufkommende Langeweile. Im Gegenteil eigentlich gab es hintergründig durchgehend Spannung, denn ich wollte die ganze Zeit wissen, was es mit diesen Flecken auf sich hat und wann bzw. vorallem wie Denton wohl sterben wird.
Den Protagonisten Denton habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Er tat mir aufgrund der Ereignisse meistens sogar richtig Leid. Die weiteren Charaktere passten auch gut in die Geschichte und fügten sich ein, jedoch waren sie etwas flach. Ich hätte mir da manchmal etwas mehr Tiefe und mehr Infos gewünscht, um sie besser kennenzulernen.
Besonders deutlich wurde in dem Buch die Botschaft, dass es wichtig ist im Angesicht des Todes die Menschen um sich zu haben, die man liebt: Freunde und Familie. Denton war eigentlich während dieser Zeit um seinen Todestag nie allein.
Zum Ende hin wurde es dann nochmal ganz besonders Nerven aufreibend, mehr verrate ich aber nicht.

Für jeden Leser, der vor dem Thema Tod nicht zurückschreckt und das Ganze auch mit etwas Humor nehmen kann. Ein locker leichtes Lesevergnügen mit nicht besonders viel Tiefgang, aber guter Unterhaltung.

Rockt sein Herz mit 3 von 5 Punkten!


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