Sonntag, 10. Mai 2015

Rezension zu "Mein böses Blut"

Titel: Mein böses Blut
Autor: Geoffrey Girad
Verlag: One
Erschienen: 16.04.15
Seitenzahl: 336 Seiten, gebunden
Preis: 10,00 Euro
E-Book: 8,49 Euro
Teil einer Reihe: nein

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Jeff erfährt an seinem 16. Geburtstag, dass er nicht normal ist. Er ist der Klon eines Serienmörders, der bereits tot ist. Warum werden Menschen aus der Vergangenheit geklont und wie ist das nur möglich? Die große Frage nach dem "Warum?" versucht er nun gemeinsam mit einem Polizisten aufzuecken...

Er liest - Ich rezensiere:
(Anmerkung: Dies ist eine eigene Kategorie - Bücher, die mein Mann liest, rezensiere ich auf der Basis eines Gesprächs mit ihm. Die von ihm gelesenen Bücher findet ihr unter dem Label "Er liest" und diese sind auch bei der alphabetischen Sortierung gekennzeichnet.)
 
Das Cover zieht direkt einen Blick auf sich, es ist düster und gefährlich. Der Inhalt verspach eine spannende Geschichte, die Grundidee, dass Klone von Serienmördern erschaffen werden, machte mich neugierig.
Der Einstieg in das Buch gelang mühelos, besonders gefallen hat es mir, dass der Leser ganz zu Beginn direkt angesprochen wird. Man fühlte sich dadurch miteingebunden in die Geschichte und auch grade zu Beginn war die Spannung wirklich hoch, da man als Leser erfahren möchte, wie das alles zustande gekommen ist. Wer erschafft Klone aus Serienmördern und warum?
Leider wurden jedoch Informationen nur spärlich gesät und es entstanden immer wieder Längen im Laufe des Buches.  Die Handlung kam mir irgendwie überdehnt vor.
Die Protagonisten passten perfekt in ihre Rolle, waren mir aber nicht wirklich sympathisch, wie sollten sie auch als Serienmörderklone.Die Beziehung zwischen Jeff und Castillo machte allerdings eine erkennbare Entwicklung durch, von Eiseskälte zu mehr Offenheit. Jeffs Vater hingegen war mir das ganze Buch über ein Rätsel, welche Rolle nahm er ein? Durch die Telefonate wurden nur wenige Informationen bekannt, vermutlich sollte das Spannung aufrecht erhalten, mir gab es aber meistens eher ein unbefriedigendes Gefühl.
Die Schauplätze des Buches beschränkten sich auf irgendwelche Zimmer und Motels, man hatte ständig das Gefühl, man wäre auf der Flucht.
Eigentlich war die Idee des Buches spannend und neuartig, aber durch die Längen und dem ständigen Bedürfnis nach mehr Informationen wurde meine Leseerfahrung etwas geschmälert.

Für alle, die auf außergewöhnliche Stories stehen und auch eher ruhig gestaltete Thriller mögen, ist das vielleicht genau das Richtige.

Rockt sein Herz mit 3 von 5 Punkten!



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