Mittwoch, 4. März 2015

Rezension zu "Liv, Forever"

Titel: Liv, Forever
Autorin: Amy Talkington
Verlag: Beltz / Gulliver
Erschienen: 03.02.2015
Seitenzahl: 316 Seiten, gebunden
Preis: 14,95 Euro
E-Book: 13,99 Euro
Teil einer Reihe: nein

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Liv wird an dem Internat "Wickham Hall" angenommen. Als Außenseiterin hat sie es nicht leicht, und ihr einziger Freund Gabe sieht scheinbar auch noch Geister. Als Malcom, der beliebteste Junge der Schule sich in sie verliebt scheint alles wie ein Traum, doch dann wird Liv selbst zum Geist und muss mit Gabes Hilfe eine Menge Morde aufklären...
Das Cover ist wirklich ein Traum und hat mich sofort angezogen. Lila und Schwarz, meine absoluten Lieblingsfarben und witzigerweise ist genau so mein Schlafzimmer gestaltet in Lila mit lilanen Blumen und schwarzen Schmetterlingen.
Der Einstieg in das Buch war für mich ehrlich gesagt sehr holprig. Irgendwie geht alles sehr schnell, ich stolperte über die Sprünge, die die Autorin machte und hängte mich vorallem an dem vielen Fachsimpeln über Kunst und Poesie zu Beginn auf. Da habe ich leider gar keine Ahnung von und irgendwelche Gemäldenamen oder Künstler sagten mir gar nichts.
Als ich den Teil aber überwunden hatte, schien es irgendwie, als würde die Autorin sich nun auf die wirkliche Geschichte besinnen und der Ablauf verlangsamte sich, das Fachsimpeln rückte in den Hintergrund. Ab dem Zeitpunkt wurde ich quasi gefangen genommen. Der Schreibstil war nun flüssig und leicht zu lesen, ich kam schnell im Buch vorran.
Im Laufe des Buches wurde ich richtig süchtig nach dem Dreiergespann Liv, Gabe und Malcolm. Sie wuchsen mir richtig ans Herz und auch wenn mir die Charaktere manchmal etwas oberflächlich vorkamen, so konnte ich sie mir dennoch gut vorstellen.  Liv war manchmal etwas zu gefasst, aber trotzdem blieb sie sympathisch und ihre Freundschaft zu Gabe gefiel mir am Besten.
Als das Buch dann eine Wendung nahm, die nicht so überraschend ist, wenn man den Klapptentext kennt, wurde es auch richtig spannend. Wer steckt hinter den Morden, was sind das für Geister und was wird wohl aus Liv?
Ich konnte gar nicht richtig durchatmen oder registrieren, wie ich mit der Geschichte vorran kam, da war ich schon durch mit dem Buch. Es gab am Ende keine Überraschungen oder ein unerwartetes Finale. Die Geschichte ist relativ vorhersehbar und doch gefiel sie mir ganz gut, sie hatte eine lockere Art mich zu unterhalten und war perfekt für zwischendurch.
Eine angenehme, leichte Geschichte über Geister, ungeklärte Morde und über eine Liebe, die alle Grenzen überwindet.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!





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