Sonntag, 15. Februar 2015

Filmreview zu "Fifty shades of Grey"



Titel: Fifty Shades of Grey
Regisseur: Sam Taylor-Johnson
Darsteller:  Jamie Dornan, Dakota Johnson, Jennifer Ehle
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Länge: 127 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Kinostart: 12.02.2015
Auf DVD & Bluray: 30.12.2015
Trailer: klick mich

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Buch dazu?

Band 1: Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
Band 2: Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe
Band 3: Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

Ana ist nicht grade selbstsicher und muss ein Interview mit einem Milliardär machen, der sie gehörig einschüchtert.  Sie kann nicht aufhören an ihn zu denken und als er mehrmals in ihrer Nähe auftaucht wird klar, dass er etwas von ihr will.. Sie ahnt noch nicht, dass Mr. Grey spezielle sexuelle Vorlieben hat...



Ich weiß gar nicht warum dieser Film von sovielen Kritikern und auch Lesern soooooo schlecht beurteilt wird. Wer das Buch mochte, könnte den Film auch mögen. Es war aufjedenfall mal etwas anderes und ich habe es nicht bereut ihn mir angesehen zu haben.
Ja okay, es gab kleinere Dinge die fand ich billig oder schlecht geschauspielert. Aber mal ehrlich, wo findet man nicht etwas, was einem nicht ganz gefällt.
Ich muss zugeben, ich hab die erste Hälfte des Films köstlich gelacht, es war sehr witzig gemacht wie Ana sich verhält und Mr. Grey später die Stirn bietet. Im letzten Viertel des Filmes war es dann sehr dramatisch und traurig und das erzeugt bei mir eine Achterbahn der Gefühle.
 Über die Besetzung lässt sich immer streiten, mein Geschmack wäre der Mr. Grey wohl nicht wenn ich ihn auf der Straße treffen würde, aber seine Rolle macht ihn, wie ich finde, schon attraktiv. Ana war wirklich etwas sehr schüchternes Schulmädchen-Like, aber darüber konnte ich grade noch so hinwegsehen. Die Sex-Szenen waren im grünen Bereich, es wurde kein Porno, aber es wurde auch nicht zu wenig gezeigt. Ich denke, das war schon schwer, denn im Buch ist es ja doch detaillierter.
Einen Vergleich zum Buch kann ich jetzt nicht ziehen, denn das ist zu lange her, dass ich es gelesen habe. Ich denke aber, dass es gut umgesetzt wurde, man darf nicht vergessen, dass es hier besonders schwer war den schmalen Grat zwischen Erotik und Porno zu wahren, grade als Kinofilm.
Das Ende des Filmes fand ich klasse, und ich hoffe doch sehr, dass bald der Zweite kommt.

Im Großen und Ganzen bin ich mit einem guten Gefühl aus dem Film gegangen und fand ihn witzig, dramatisch und prickelnd.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

1 Kommentar:

  1. Die Hauotkritik an dem Film kam aus der BDSM-Szene, die reklamieren dass es sich bei der in Fifty Shades dargestellten Beziehung nicht um BDSM handelt, sondern um Missbrauch. Und ganz ehrlich für mich mutet die Begründung, dass Christian Grey auf BDSM steht und explizit Brünette Subs annimmt, weil er so stellvertretend seine leibliche Mutter bestrafen kann, auch eher wie etwas an, dass in die Serie Criminal Monds gehört als in die BDSM-Szene.

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