Freitag, 23. Januar 2015

Rezension zu "Das Mädchen, das Hoffnung brachte"

Titel: Das Mädchen, das Hoffnung brachte
Autor: Nicholas Vega
Verlag: CreateSpace
Erschienen: 25.11.2014
Seitenzahl: 328 Seiten, Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro
E-Book: 4,49 Euro
Teil einer Reihe: nein

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Anna ist ein stimmenloses Mädchen, ohne Eltern und ohne jegliche Perspektive - lebend in einem Heim. Eines Tages besucht eine Frau das Heim, die sich für Anna interessiert und eine Botschaft für sie hat. Doch dieses Interesse und vor allem die Botschaft kommen nie an. Erst durch einen kleinen Zettel, den Anna aus dem Mülleimer fischt, den ihre Erzieherin weggeworfen hat. Diese Botschaft ändert alles, denn angeblich will ihre Mutter sie treffen. Anna macht sich auf den Weg und trifft merkwürdige Menschen, die sie bei ihrer Reise begleiten sollen. Zu Dritt sollen sie das Kinderhospiz Niemalsfern retten und das geht nur, wenn sie die verborgene Welt im Keller betreten...


Das Cover des Buches finde ich sehr besonders, es ist irgendwie verträumt, verspielt und macht Lust das Buch zu lesen.
Der Einstieg ins das Buch erfolgte relativ mühelos. Ich lernte gleich zu Beginn Anna kennen, die Protagonistin, die ich durch die Geschichte begleiten sollte.
Der Schreibstil war gut bzw. der Lesefluss kam erstmal nicht ins Stocken. Mir fiel aber sehr schnell auf, dass der Schreibstil etwas anders war, als gewohnt. Der Autor beschreibt sehr detailliert und lässt sich schnell von der Haupthandlung ablenken. Das gab mir manchmal das Gefühl nur schleppend voran zu kommen. Manchmal hatte ich das Gefühl ewig an einer Stelle stehen zu bleiben, ehe die Handlung wieder ins Rollen kam.
Im Laufe des Buches konnte ich mich gut mit Anna anfreunden, auch die Nebencharaktere hatten ihre eigene Persönlichkeit. Und doch hatte ich manchmal das Gefühl, als ob sie nicht richtig greifbar wären. Ich konnte sie mir zwar vorstellen und ihre Hauptmerkmale nennen, aber nicht, was sie eiegntlich wirklich ausmacht, wer sie sind.
Die Beschreibung der Landschaft und der vielen Schauplätze sind hingegen mit einer  ordentlichen Portion Fantasie geschmückt und lassen eine richtige, kleine Traumwelt entstehen, wie man sie sich nur wünschen kann.
Die Idee der Geschichte gefiel mir sehr gut, endlich mal etwas Anderes. Allerdings war es für mich persönlich leider meistens etwas zu skurril. Oftmals konnte ich Gedankengänge oder Handlungen nicht nachvollziehen.
Das Ende war nochmal etwas überraschend und gab der Geschichte noch einen kleinen Höhepunkt.
Mir persönlich fiel es leider schwer in das Buch reinzukommen. Man merkt jedoch, dass der Autor eine tolle Fantasie hat, die ich vielleicht so einfach nur nicht teilen kann. Wer skurriles mag und offen für eine detaillierte Traumwelt ist, sollte es aber dennoch versuchen!

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!









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