Montag, 15. Dezember 2014

Rezension zu "Wild Cards - Das Spiel der Spiele"

Titel: Wild Cards - Das Spiel der Spiele
Autor: George R.R. Martin
Verlag: Penhaligon
Erschienen: 25.08.2014
Seitenzahl: 544 Seiten
Preis: 15,00 Euro, broschiert
ebook: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Teil 1 von ??

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Kurz nach dem 2. Weltkrieg brach das Wild Cards Virus aus. Dieses Virus sorgt dafür, dass die Menschen mutieren und entweder besondere Fähigkeiten oder körperliche Veränderungen erwerben. Während in Bagdad Tumulte ausbrechen und ein Herrscher ermordet wird, ergreifen die Medien die Chance und machen aus dem eine Castingshow: American Hero, wo der nächste Superheld gekürt werden soll. Hier für müssen in Gruppen, die auch zusammen leben, Prüfungen gemeistert werden, denn sonst fliegt einer raus. Es geht um Ruhm und Geld - doch wer vergisst dabei nicht was wirklicher wahrer Heldenmut ist?

Er liest - Ich rezensiere:

(Anmerkung: Dies ist eine neue Kategorie - Bücher, die mein Mann liest, werde ich in Zukunft auch auf der Basis eines Gesprächs mit ihm über das Buch rezensieren. Die von ihm gelesenen Bücher findet ihr in Zukunft unter dem Label "Er liest" und diese sind auch bei der alphabetischen Sortierung gekennzeichnet.)

Zu Beginn des Buches kam ich gleich gut rein, es war mal etwas ganz Neues, was ich bisher so nicht kannte.
An dem Buch haben 9 verschiedene Autoren geschrieben, was ich sehr erstaunlich finde, denn man erkennt eigentlich kaum bis keine Unterschiede bei dem Schreibstil des Buches. Das war sehr gelungen, denn zu gravierende Unterschiede hätten sicher beim lesen gestört.
Nur als der Teil von George R.R. Martin kam, bemerkte ich es schon, denn der Ausdruck ist sehr detailliert und genau. Man kann sich das Ganze gut vorstellen, wie es aussieht, wie es sich anhört und wie es riecht.
 Im Laufe des Buches hat mich die Idee des Zusammenlebens, während die Gruppen Prüfungen ablegen müssen, manchmal etwas an Big Brother erinnert, denn es gab Kameras und Tageszusammenfassungen.
Es gab einen fortlaufenden Handlungsstrang, der aber immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt wurde. Das verlieh dem Buch die nötige Abwechslung, so dass es nicht langweilig wurde.
Die Charaktere waren eindeutig und deren Persönlichkeiten waren nachvollziehbar, es gab auch Rückblicke, die die Vorgeschichte erzählen und Gedanken wurden offen gelegt. Dadurch, dass es so viele Charaktere gab, war es aber auch nötig, dass diese sehr unterschiedlich waren.
Ab und an gab es allerdings ganz schöne Längen im Buch, wo zum Beispiel immer wieder Vorgeschichten erwähnt wurden.
Es war zum Finale hin sehr spannend aber eigentlich auch realtiv abgeschlossen, auch wenn manchmal die Frage nach dem Warum zurückblieb. Ich bin trotzdem gespannt, was nun in Band 2 noch kommen wird und freue mich schon drauf!
Ein tolles, lesenswertes Buch für Leute, die auf Superhelden wie die von Marvel stehen.

Rockt sein Herz mit 4 von 5 Punkten!





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