Samstag, 20. Mai 2017

Rezension zu "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" [Gast: Zeilenliebe]

Titel: Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt
Autor: Nicholas Gannon, Übersetzung: Harriet Fricke
Verlag: Coppenrath
Erschienen am: 04.08.2016
Seitenzahl: 368 Seiten, gebunden
Preis: 14,95 Euro
E-Book: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 1 von ?
Hier zu kaufen:
Coppenrath, Amazon


Allgemeines:
Im vergangenen Jahr ist ein ganz besonderes Buch beim Coppenrath Verlag erschienen: Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt. Auf 368 Seiten bietet dieses wundervoll illustrierte Buch jungen Lesern ab 10 Jahren eine Welt voller Abenteuer. Autor Nicholas Gannon hat dieses Buch, das er auch selbst illustriert hat, als Auftaktband einer Reihe geplant. Im Oktober wird der zweite Band erscheinen.
Bereits das Cover lädt zum Träumen ein. Man kann Kleinigkeiten und Details entdecken und ist sofort in einer anderen Welt voller Fantasie und Wunderlichkeiten angekommen.

„Der 11-jährige Archer will die Welt erforschen, vom Dschungel bis zur Wüste – genau wie seine Großeltern! Doch die verschwanden vor zwei Jahren spurlos bei einer Expedition am Südpol. Seitdem lassen Archers Eltern ihn kaum noch vor die Tür. Schluss mit der Entdecker-Tradition! Doch als eines Tages ein einäugiger Kapitän vor Archers Tür auftaucht und ihm einen Haufen Koffer mit Reiseaufzeichnungen übergibt, steht für Archer fest: Er muss zum Südpol reisen und seine Großeltern finden! Ein neuer Schatz in der Kinderliteratur und eine Hommage an die Kraft der Fantasie. Genial erdacht und opulent illustriert von Nicholas Gannon.“ 
(Quelle: Coppenrath Verlag)
Bereits nach wenigen Seiten konnte ich dieses wundervolle Kinderbuch nicht mehr aus der Hand legen. Eigentlich könnte ich hier eine Rezension schreiben, in der ich lediglich die positiven Eigenschaften dieses Buches in einer Stichwortliste aufzähle. Denn es sind so viele! Aber das wäre ja schade drum, also schmücke ich das Ganze etwas mehr aus.

Die Story

Welches Kind möchte nicht auf ein großes Abenteuer gehen, wenn es bisher so gut wie nichts von der Welt sehen durfte? Welches Kind möchte nicht sein wie seine Großeltern, vor allem, wenn sie großartige Abenteuer erlebt haben? Welches Kind möchte nicht draußen spielen und mit Freunden die Welt erleben?

Das alles möchte Archer. Aber er darf nicht.

Gannon erzählt eine Geschichte, mit der sich vermutlich viele Menschen identifizieren können. Ob es Kinder oder Erwachsene sind. Wir können uns alle daran erinnern, dass es Momente gab, in denen wir etwas nicht durften. Das sind bei dem einen viele, bei dem anderen wenige Momente gewesen. Wenn man sich dann vorstellt, dass es für Archer immer so ist, möchte man ihn beinahe bei seinen Abenteuern unterstützen und ist einfach nur neugierig, wie seine Geschichte sich entwickeln wird. Spannend, witzig, gefühlvoll, bitter, heiter, berührend und brisant – all das (und noch viel mehr) bietet uns die Story!

Die Protagonisten

Archer ist eigentlich eine Art Antiheld. Er verinnerlicht nicht die typischen Eigenschaften eines mutigen und tapferen Jungen in sich. Oder zumindest weiß er das nicht. Er und seine Freunde machen im Laufe der Handlung alle eine tolle Wandlung durch. Sie erkennen, was wahre Freundschaft ist und wie sie füreinander da sein können. Ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen und ob noch andere Kinder dazu kommen werden. Bleib mutig, Archer!

Der Schreibstil

Angenehm, lustig, einfach und spannend.

Die Zeichnungen

Wundervoll und detailliert. Ganz anders als beispielsweise in dem so umworbenen Kinderbuch Das verschwundene Buch. Dort passten unter anderem Zeichnungen und Beschreibungen der Charaktere nicht zusammen. Aber hier ist es einfach perfekt. Auf jedem der Bilder, Zeitungsausschnitte oder anderen Illustrationen kann man bei genauerem Hinsehen vieles entdecken. Alle Details stimmen und es wurde Wert auf Kleinigkeiten gelegt. Toll, toll, toll und auch perfekt als Vorlesebuch und zum gemeinsamen Anschauen geeignet.
Hach ja, mehr könnte ich eigentlich nicht schwärmen. Dieses auf dem Buch abgedruckte Zitat fasst es noch einmal gekonnt zusammen:
„Ein Buch für todesmutige Tagträumer und heimliche Helden.“ (Coppenrath Verlag)

Rockt Zeilenliebes Herz mit 5 von 5 Punkten! 

Freitag, 19. Mai 2017

Rezension zu "Royal Blood - Göttertochter (Band 2)" [Gast: Zeilenliebe]

Meine liebe Stamm-Gastrezensentin Jane von Zeilenliebe hat heute wieder eine Rezension für euch. Wie immer findet ihr diese auch auf ihrem Blog.
Titel: Royal Blood - Göttertochter (Band 2)
Autorin: Eleanor Herman, Übersetzung: Anna Julia Strüh
Verlag: FJB
Erschienen am: 27.04.17
Seitenzahl: 560 Seiten, gebunden
Preis: 19,99 Euro
E-Book: 14,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 2 von 7
Weitere Rezensionen: Band 1
Hier zu kaufen:

Allgemeines:
Göttertochter ist Ende April 2017 bei den Fischer Verlagen erschienen. Als zweiter Band einer siebenteilig angelegten Reihe hat das Buch 560 Seiten und ist gebunden. Um diesen zweiten Band zu verstehen, ist unbedingt die Lektüre vom ersten Teil erforderlich, sonst kann man der Handlung (zum Glück) nicht folgen.
Optisch passt das Cover gut zu dem des Auftaktbandes. Erneut ist ein Mädchen im Profil abgebildet, das in die Ferne zu blicken scheint. Gestalterisch nun nicht wirklich ein totales Highlight, aber es kann sich sehen lassen. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr!
„Wie der dicke Rauch eines Schwelbrandes liegt Krieg über dem Reich. Alex hat seine erste Schlacht mit Hilfe von Kats Blutmagie gewonnen. Doch erst nach einer öffentlichen Hinrichtung erkennt der Rat ihn als Herrscher an. Er ahnt nicht, dass seine Familie bereit ist, seine engsten Vertrauten aus dem Weg zu räumen, um die eigenen Interessen durchzubringen. Und dass er den Menschen, der ihn töten soll, längst viel zu nah an sich herangelassen hat.
Während Kat weiter versucht, den Mord an ihrer Mutter zu rächen, gerät sie selbst in höchste Gefahr, denn es gibt einen Menschen, für den sie tot mehr wert ist als lebendig. Wie mächtig ist Alexander wirklich – und wie grausam muss er sein, um Respekt zu gewinnen?“ 
(Quelle: Fischer Verlage)
Eleanor Herman hat es geschafft. Band 2 ihrer groß angelegten Reihe übertrifft den Auftaktband Schattenkrone um Längen! Schattenkrone hat uns bereits in eine andere Welt mitgenommen. Auch die Beschreibung von Göttertochter verspricht dem Leser eine perfekte Kombination zwischen historischen und fantastischen Elementen. Und das kann Göttertochter tatsächlich (erneut) halten. Wir werden nicht nur in eine andere Welt mitgenommen, nein, wir sind wirklich da. Der bildhafte Schreibstil der Autorin lässt den Leser die Atmosphäre des alten Griechenlandes und der anderen Schauplätze des Buches geradezu einatmen. Im zweiten Band der Reihe nimmt das Fantastische etwas mehr Raum ein. Düstere und unberechenbare Dinge geschehen. Einiges wird erklärt, jedoch nicht alles. Raum für Fantasie (und den dritten Band) bleibt für jeden Leser. Das wirkt jedoch an keiner Stelle gewollt, sondern einfach nur passend von Herman gewählt.
Die bereits aus dem ersten Band bekannten Protagonisten spielen natürlich auch in Göttertochter eine Rolle. Ihre Wege verstricken sich immer mehr ineinander, sie treten verschiedene Reisen an und begehen neue Pfade. Dabei wirken sie alle stark und authentisch. Wir lernen sie noch besser kennen und können mit ihnen fühlen, lachen und leben. Ebenso wie in Band 1 steht keine Liebesgeschichte im Vordergrund der Handlungen, was ich als sehr positiv bewerten möchte.
Innerhalb dieser Rezension stelle ich viele Vergleiche an. Aber, wenn man den zweiten Band so kurz nach dem ersten liest, tut man das wohl einfach. Und deshalb möchte ich auch vergleichend zum Ende meiner Vorstellung kommen: Auch in Göttertochter gibt es ein interessantes Nachwort der Autorin, das einige historische Elemente, die im Buch vorkommen, aufgreift. Als Leser kann man dadurch einiges lernen und ist erstaunt, wie viel Wahres in Göttertochter steckt.

„Alle Schriftsteller sind in gewisser Hinsicht Weber, die Wörter und Sätze zu Geschichten verknüpfen. Autoren, die historische Romane schreiben, arbeiten an einem ganz besonderen Webstuhl; ihr Schussfaden ist die Historik, ihr Kettfaden die Fiktion.“ (Eleanor Herman, S. 545)

Intrigen, Verrat, Magie – ein perfekter zweiter Band, der es schafft, mich noch mehr als Schattenkrone zu überzeugen. Bitte ganz schnell mehr von dieser historischen Welt voller Magie!!!

Rockt Zeilenliebes Herz mit 5 von 5 Punkten!

Mittwoch, 17. Mai 2017

Rezension zu "Open Minds - Gefährliche Gedanken (Mindjack #1)" [Gast: Our Favourite Books]

Heute hat die liebe Jenny von "Our Favorite Books" eine Rezension für euch. Wie immer findet ihr diese auch auf ihrem Blog.

Titel: Open Minds - Gefährliche Gedanken (Mindjack #1)
Autorin: Susan Kaye Quinn, Übersetzer: Michael Drecker
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erschienen am: 20.03.14
Seitenzahl: 324 Seiten, Taschenbuch
Preis: 9,62 Euro
E-Book: 0,00 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 1 von 3
Hier zu kaufen:
Amazon
Wenn jeder Gedanken liest, kann ein Geheimnis eine gefährliche Sache sein.

Die sechzehnjährige Kira Moore ist eine Null, jemand der weder Gedanken lesen, noch von anderen gelesen werden kann. Nullen sind Außenseiter, denen man nicht vertrauen kann, weswegen sie auch keine Chancen bei ihrem besten Freund Raf hat, einem normalen Gedankenleser, in den sie heimlich verliebt ist. Als sie aus Versehen die Kontrolle über Rafs Verstand übernimmt und ihn dadurch beinahe umbringt, versucht Kira ihre unheimliche, neue Fähigkeit vor ihrer Familie und dem zunehmend misstrauischer werdenden Raf zu verbergen. Aber sie verstrickt sich in ihren Lügen und wird immer tiefer in eine geheime Unterwelt voller Gedankenkontrollierer gezogen. Den Verstand all derer zu kontrollieren, die ihr am Herzen liegen, ist dabei nur eine von vielen gefährlichen Entscheidungen, die noch vor ihr liegen.
Das Cover gefällt mir gut, es ist auf jeden Fall ein Hingucker. Der Klappentext macht ebenfalls neugierig auf die Story.
Ich persönlich fand, dass das Buch sich etwas gezogen hat und ich konnte auch manche Entscheidungen, die die Protagonistin Kira getroffen hat nicht ganz nachvollziehen. 
Trotzdem ist es auf jeden Fall sehr interessant sich vorzustellen, dass die Welt später so aussehen könnte. Wäre man selber ein Leser, ein Jacker oder gar eine Null?
Kira hat es in der Schule nicht leicht, da sie eine Null ist, ist sie automatisch eine Außenseiterin und wird von allen gemieden, außer von Raf – ihrem besten Freund. Doch dann lernt sie Simon kennen, der ihr etwas zeigt und dadurch wird ihre ganze Welt verändert.
Es gibt im Laufe des Buches immer wieder Spannungsmomente, welche aber kaum dass die Situation vorbei ist, wieder abflauen und es dauert ein paar Kapitel bis die Spannung wieder steigt. 
Zum Ende hin sind die letzten drei Kapitel die nervenaufreibendsten im ganzen Buch, sodass man gerne wissen möchte wie es weitergeht und ob. Wobei ich auch sagen möchte, selbst wenn es keine weiteren Teile geben würde, wäre ich mit dem Ende vollkommen zufrieden gewesen.
 Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen und jedem raten sich selbst eine Meinung zu bilden.

Rockt Jenny Herz mit 4 von 5 Punkten!  

Dienstag, 16. Mai 2017

Rezension zu "Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)" [Gast: Jekranta Lesefreunde]

Heute hat die liebe Kristina von "Jekranta Lesefreunde" eine Rezension für euch. Wie immer findet ihr diese auch auf ihrem Blog.
Titel: Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)
Autor: Endre Lund Eriksen
Verlag: Kosmos
Erschienen am: 09.03.17
Seitenzahl:  224 Seiten, gebunden
Preis: 12,99 Euro
E-Book: nein
Teil einer Reihe: nein
Hier zu kaufen:


Arvid macht gemeinsam mit seinem Vater Urlaub im Wohnwagen. Dabei landen sie auf dem Grundstück von dem schwulen Roger und seiner Tochter Indiane. Als Indiane und er die Vermutungen hegen, dass ihre Väter Gefühle füreinander hegen, beginnt Arvid darüber im Gästebuch von Rogers in Norwegen bekannten Plumpsklo zu schreiben. Bald wird das Gästebuch zu einem Art Tagebuch, dass aus Arvids Sicht niemand mehr lesen sollte. Schließlich steht in dem Buch, dass sein Vater schwul ist! Auch andere Erlebnisse über den Sommer, in dem alle durchdrehten, finden Platz darin…

Das Cover von „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ von Endre Lund Eriksen zeigt einen Fisch mit Fahrradhelm und eine Diskokugel als Köder. Der Hintergrund ist blau. Der Buchtitel ist in bunten Farben auf einer gelben runden Fläche geschrieben. Das Cover wirkt etwas verrückt mit dem Fisch und der Diskokugel, aber es passt auch zum Buchinhalt.
Schon der Buchtitel „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ verspricht eine unterhaltsame Lektüre zu werden. Die Geschichte von Arvids Erlebnissen in seinen Sommerferien wird in Tagebuchform aus dessen Sicht erzählt. Allerdings handelt es sich hierbei eigentlich gar nicht um ein Tagebuch sondern um das Gästebuch eines in Norwegen bekannten Plumpsklo. Allein das ist schon witzig.
Das Buch handelt darum, dass der 13-jährige Arvid befürchtet, dass sein Vater schwul geworden ist. Die beiden machen Urlaub in einem Wohnmobil und sind dabei auf dem Grundstück von dem schwulen Roger und seiner 12-jährigen Tochter Indiane gelandet. Arvids Vater und Roger verstehen sich extrem gut – zu gut aus Arvids Sicht. Indiane ist auch nicht von der Vorstellung begeistert, dass Roger und Arvids Vater ein Paar werden könnten. So tun sich die beiden Jugendlichen zusammen und beobachten ihre Väter. Verschiedene Situationen bestätigen ihre Theorie, dass wirklich sich etwas zwischen den beiden Männern anbahnt. Doch wäre das letztendlich tatsächlich so schlimm für Arvid oder ist es vielleicht nicht sogar egal, solange sein Vater endlich wieder, seit der Trennung mit Arvids Mutter, glücklich ist?
Es entwickelt sich auch eine Freundschaft zwischen Arvid und Indiane. Die beiden sind zwar oft verschiedener Ansichten, aber letztendlich gibt es zwischen ihnen auch eine Annäherung. Indiane zeigt reges Interesse an Arvid, was ihn aber noch sehr verunsichert. Sie scheint die reifere der beiden Jugendlichen zu sein. Doch dann taucht Frank auf, Arvids „bester“ Freund. Ab diesem Zeitpunkt geht einiges den Bach hinunter und Arvid tat mir sehr leid.
Die Lektüre handelt viel um die Selbstfindung und Probleme eines Jugendlichen. In diesen Sommerferien entwickelt sich Arvid selbst weiter und muss erkennen, dass auch er noch nicht weiß in welche Richtung er letztendlich sein Leben einschlagen wird.
Der Erzählstil von Endre Lund Eriksen in Form eines Art Tagebuchs bzw. besonderen Gästebuchs gefällt mir sehr gut. Man erlebt Arvids Denkweise und Gefühle hautnah mit. So kann man sich gut in ihn hineinversetzen.
Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ erhält von mir vier gute Sterne. Das Buch ist witzig geschrieben, beinhaltet aber auch Themen zum Nachdenken.

Rockt Kristinas Herz mit 4 von 5 Punkten!

Rezension zu "Rainbow Days Band 5" [Comic & Manga]

Titel: Rainbow Days Band 5
Autor: Minami Mizuno
Verlag: Egmont Manga
Erschienen am: 06.04.17
Seitenzahl: 208 Seiten
Preis: 7,00 Euro
E-Book: 5,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 5 von ?
Band 6 erscheint am: 01.06.17
Weitere Rezensionen: Band 1, Band 4
Hier zu kaufen:
Egmont, Amazon

Die Clique ist auf einem Ausflug und Natsuki und Anna scheinen sich tatsächlich ein klein wenig näher zu kommen. Mari findet das gar nicht so toll und öffnet sich aber ein kleines bisschen gegenüber Matsun und den anderen, was ihre Gefühle betrifft.
Ich finde, die Reihe Rainbow Days ist angenehmer, locker, leichter Lesestoff. Vorallem mag ich die Cover unheimlich gern. Sie glänzen so schön auf dem matten Hintergrund und ich fahre so gern mit den Fingern über die bunten Linien, die etwas herauskommen.
Der Einstieg gelang mir leicht. Zu Beginn jeden Bands dieser Reihe werden nochmal alle acht Charaktere vorgestellt, was sehr hilfreich ist, da man sonst den Überblick verlieren könnte. Trotzdem finde ich, dass die Charaktere alle so unterschiedlich sind, dass man sie alle schon gut kennen lernen konnte. Leider wird die bisherige Handlung nicht nochmal zusammen gefasst. Das ist etwas schade, da ich sehr viele Mangas lese und doch manchmal so eine kleine Erinnerungshilfe gut gebrauchen kann.
Trotzdem kam ich gut in die Geschichte hinein und freute mich, all die Charaktere wieder zu treffen.
Dreiviertel des Mangas drehen sich um den gemeinsamen Ausflug der Clique und man hat fast das Gefühl man wäre direkt dabei. Es gibt tiefere Einblicke in einige Charaktere und die Freundschaften festigen sich. Es hat einfach Spaß gemacht dabei zu sein!
Das letzte Drittel handelt von etwas ganz anderem, nämlich dass Natsuki von einem Geist eingenommen wird. Irgendwie fand ich das etwas seltsam und unpassend in dieser Reihe. Trotzdem war es witzig gemacht und ich habe immer jederzeit gern weitergelesen.
Die Zeichnungen sind auch wie immer wunderschön anzusehen, sehr süß und rund. Leider kann ich nur manchmal zwei weibliche Charaktere, Nozomi und Yukiko nicht auseinanderhalten, da sie sich vom Zeichenstil sehr ähneln.
Ich bin jedenfalls gespannt, was die Clique noch alles erleben wird und wer sich vielleicht noch näher kommt...
Eine gelungene Fortsetzung, die Einblicke in die Charaktere mit sich bringt und auch abwechslungsreich ist. Ich bin gespannt, wie sich alles weiter entwickeln wird!

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!